Der ASV Raika Niederthalheim liegt derzeit auf Rang elf der 2. Klasse Mitte-West. Trainer Klemens Rössler zog eine Bilanz der Hinrunde und ging auf Ergebnisse und Leistungen ein. Er sieht noch klares Verbesserungspotenzial, doch auch bereits eine solide Basis. Für die Rückrunde nennt er eine stabilere Punkteausbeute als Ziel. Zudem sprach er über personelle Veränderungen während der Wintertransferphase und deren mögliche Auswirkungen auf die Mannschaft. Dabei setzt er vor allem auf Teamgeist, Trainingsfleiß und eine bessere Chancenverwertung in entscheidenden Spielen.
In der Hinrunde startete Rössler mit seinem Team mit drei Punkteteilungen in Folge in die neue Spielzeit. Danach zeigte die Mannschaft immer wieder gute Leistungen, musste jedoch auch einige Rückschläge hinnehmen. Zur Winterpause stehen 13 Zähler auf dem Konto, womit die Mannschaft aktuell auf Rang elf der Tabelle liegt. Dennoch sieht man sich weiterhin in Schlagdistanz zum Mittelfeld – in der anstehenden Rückrunde bestehen also noch genügend Chancen, sich tabellarisch deutlich zu verbessern.
„Wir liegen derzeit ungefähr auf dem Tabellenplatz, den wir nach dem Sommer auch erwartet haben. Wir hatten einige Abgänge zu verkraften und konnten damals keine wirklichen Neuzugänge holen, deshalb war klar, dass es keine einfache Hinrunde wird. Unter diesen Umständen bin ich mit der bisherigen Entwicklung und den Leistungen der Mannschaft insgesamt durchaus zufrieden, auch wenn natürlich noch Luft nach oben besteht“, äußerte sich Rössler.
In der Rückrunde geht es für den ASV vor allem darum, sich zu stabilisieren und in der Tabelle Schritt für Schritt nach oben zu arbeiten. Zum Auftakt wartet allerdings gleich eine schwierige Aufgabe: Im Heimspiel gegen Herbstmeister Offenhausen ist volle Konzentration gefragt. Dennoch sieht der Trainer darin auch eine Chance, gleich ein Ausrufezeichen zu setzen. Mit Einsatz, Disziplin und mannschaftlicher Geschlossenheit hofft die Rössler-Elf, positiv in die zweite Saisonhälfte zu starten.
„Personell hat sich im Winter einiges getan: Mit Amer Udovcic haben wir den Bruder von Amar wieder zurückgeholt. Er war bereits vor ein paar Jahren bei uns und fühlte sich sehr wohl. Zusätzlich konnten wir mit Mensur Zukic noch einen Spieler aus Hofkirchen verpflichten. Das gibt uns etwas mehr Breite im Kader. In der Rückrunde wollen wir uns insgesamt weiterentwickeln, vor allem spielerisch stabiler werden und weiterhin konsequent auf unsere jungen Spieler setzen. Sie sollen Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen. Wichtig wird auch das viertägige Trainingslager kommende Woche in Vorau, wo wir intensiv arbeiten und als Team noch enger zusammenwachsen wollen“, so Rössler.