In der 2. Klasse Mitte-West setzte sich Union Linseder Hofkirchen an der Trattnach mit 7:1 gegen SC Schwanenstadt Juniors durch. Drei Streif-Tore vor der Pause legten den Grundstein, nach der Halbzeit legte Hofkirchen eiskalt nach. Sportchef Harald Linseder sprach von einem verdienten Sieg und einer starken Teamleistung, lobte aber auch die Effizienz: „Die drei vor der Pause waren ausschlaggebend.“ Dazu traf Streif insgesamt viermal.

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Hofkirchen erwischte den besseren Start, wirkte von Beginn an griffig und setzte sich rasch in der gegnerischen Hälfte fest. „Wir waren von Anfang an spielbestimmend“, hielt Sportchef Harald Linseder fest. In Minute 17 stellte Michael Streif auf 1:0; wie Linseder berichtet, kam die Führung per Strafstoß zustande. Die Antwort der Gäste folgte zwar prompt: Michael Motz glich in der 21. Minute zum 1:1 aus. Doch Hofkirchen blieb ruhig, hatte weiter mehr vom Spiel und legte konsequent nach. Wieder war Streif zur Stelle und sorgte in der 26. Minute für das 2:1. Kurz vor der Pause setzte der Angreifer noch einen drauf und schnürte mit dem 3:1 (42.) seinen Hattrick – „die drei vor der Pause waren ausschlaggebend“, so Linseder. Nach dem Seitenwechsel entschied der Gastgeber die Partie binnen weniger Minuten endgültig: Günther Robert Unterrainer traf zum 4:1 (55.), Michael Wagenleitner erhöhte auf 5:1 (58.) und Streif machte mit seinem vierten Tor des Tages das 6:1 (62.). „Nach der Pause haben wir drei Tore nachgelegt, dann war das Spiel gelaufen“, sagte Linseder. In der Schlussphase sah Schwanenstadts Hristo Dimitrov Dinchev Rot (80.), ehe Pascal Diab den 7:1-Endstand herstellte (88.).
Trotz Viererpack seines Stürmers rückte Linseder die Mannschaft in den Mittelpunkt. „Ich möchte keinen herausheben. Es war eine geschlossene, sehr gute Mannschaftsleistung“, betonte der Sportchef, der die Gründe für den klaren Heimsieg klar benannte: „Vor allem der Kampfgeist, die Chancenauswertung und der Teamgeist haben heute gepasst.“ Genau diese Mischung war über weite Strecken zu sehen: Hofkirchen war das aktivere Team, ließ hinten wenig zu und nutzte vorne die Gelegenheiten eiskalt. Zum Gegner wollte sich Linseder gar nicht groß äußern: „Den Gegner möchte ich nicht bewerten.“ Fakt ist: Nach dem schnellen Ausgleich tat sich Schwanenstadt schwer, weitere Chancen herauszuspielen. „Das war eigentlich ihre einzige richtig gute Chance. Recht viel Möglichkeiten haben sie dann nicht mehr gehabt“, meinte Linseder. Seine Einschätzung fügte sich nahtlos ins Spielbild ein, in dem die Hausherren den Takt vorgaben und den Sieg Schritt für Schritt absicherten.
Neben der eigenen Vorstellung hob Linseder auch die unaufgeregte Spielleitung hervor. „Der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen, das Spiel immer im Griff gehabt und Autorität bewiesen“, sagte er – eine Randnotiz, die in ein insgesamt faires Spiel passte. Die späte Rote Karte gegen Hristo Dimitrov Dinchev änderte an den klaren Verhältnissen nichts, zu deutlich hatte Hofkirchen da schon vorgelegt. In der aktuellen Tabelle der Liga rangiert Hofkirchen nach 24 Runden auf Platz 12 (24 Punkte), Schwanenstadt Juniors liegen mit 25 Zählern auf Rang 10. Für die Gastgeber zählt nach diesem 7:1 vor allem der Schwung für die letzten Wochen der Saison. Linseder blieb dabei bodenständig und schloss das Gespräch mit einem zufriedenen „Ich bin mit der heutigen Leistung sehr zufrieden und ich hoffe, dass wir in den letzten 2 Runden noch nachlegen können."