Spielberichte

„Die Treffer zum 2:0, 3:0 und 4:0 waren der Knackpunkt“ – ATSV Stadl-Paura ordnet 2:12-Debakel ein

ATSV Stadl-Paura
Bad Wimsbach Juniors

In der 2. Klasse Mitte-West ist der Saisonauftakt für den ATSV Stadl-Paura gründlich misslungen. Gegen die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors setzte es ein 2:12-Debakel, obwohl die Stadlinger nach Einschätzung von Neo-Trainer Bozidar Radujkovic ordentlich in die Partie gekommen waren. Ausschlaggebend war aus seiner Sicht die Phase direkt nach dem 0:1, als mehrere Gegentore in kurzer Folge fielen und das Spiel schon sehr früh eine klare Richtung bekam.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Nach gutem Beginn kippte die Partie schnell

Bozidar Radujkovic wollte den Start seiner Mannschaft gar nicht schlechtreden. „Wir haben gut angefangen, die ersten zehn Minuten“, sagte der Trainer des ATSV Stadl-Paura nach dem Schlusspfiff. Genau in dieser Phase hielt seine Mannschaft noch dagegen, ehe die Partie mit dem ersten Gegentor kippte. Das 0:1 durch Raphael Werndl in der 10. Minute, das Radujkovic als Elfmeter einordnete, veränderte den Verlauf entscheidend. Danach legte die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors rasch nach: Lukas Baumgartinger traf in der 14. Minute zum 0:2, Adi Skurlic in der 16. Minute zum 0:3 und Leon Winitzky in der 21. Minute zum 0:4. Für Radujkovic war genau diese Phase ausschlaggebend. „Die Treffer zum 2:0, 3:0 und 4:0 kurz nach dem Elfmeter waren der Knackpunkt in diesem Spiel“, sagte er. Bis zur halben Stunde erhöhte Lukas Baumgartinger noch auf 0:5, ehe Amar Imsic fast im Gegenzug für den ATSV Stadl-Paura auf 1:5 verkürzte. Weil Adi Skurlic vor der Pause auch noch das 1:6 besorgte, ging es bereits mit einem klaren Zwischenstand in die Kabinen.

Individuelle Fehler und ein sehr starker Gegner

Radujkovic suchte die Gründe für den klaren Rückstand nicht lange. „Dann hat der Gegner durch einen Elfmeter das 1:0 gemacht und in kürzester Zeit einige Tore nachgelegt, die völlig verdient waren, weil wir drei individuelle Fehler gemacht haben“, erklärte er. Damit sprach er genau jenen Punkt an, der sein Team im ersten Spiel besonders belastete. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Stefan Rakic den ATSV Stadl-Paura in der 48. Minute noch einmal auf 2:6 heran, doch näher kam die Heimmannschaft nicht mehr. Stattdessen zog die SK PV-Beiskammer Wimsbach Juniors im weiteren Verlauf wieder davon. Konstantin Straub stellte auf 2:7, Jan Wilmschen erhöhte auf 2:8, Tim Rauscher auf 2:9, Julian Stachorski auf 2:10, Lukas Baumgartinger machte mit seinem dritten Treffer das 2:11 und Luca Sperl setzte mit dem 2:12 den Schlusspunkt. Dass die Gäste diesen Lauf nehmen konnten, erklärte Radujkovic auch mit der Qualität des Gegners: „Der Gegner war sehr giftig, sehr spritzig, zweikampfstark, sehr schnell und hat sehr gute spielerische Aktionen geliefert.“

Stadl-Paura sieht die Niederlage als Teil der Anfangsphase

Der neue Trainer machte nach dem klaren Ergebnis auch kein Geheimnis daraus, dass seine Mannschaft noch Zeit braucht. „Dadurch, dass wir eine neue Mannschaft sind, dauert es noch zwei, drei Wochen, bis wir eingespielt haben“, sagte Radujkovic. Vor allem in der Abstimmung sah er Nachholbedarf: „Es waren viele Stellungsfehler, und auch die Kommunikation untereinander war nicht so, wie es sich gehört.“ Ausreden suchte er trotzdem nicht. Im Gegenteil: „Es gab gar keine Diskussion bei gewissen Entscheidungen. Schiedsrichter Lehmann hat eine sehr gute Partie gepfiffen. Alle Elfmeter waren gerechtfertigt.“ Auch die Überlegenheit der SKW Juniors sprach er offen an. „Das war ein Klassenunterschied. Der ATSV Stadl-Paura war Letzter in der vergangenen Saison und Bad Wimsbach holte den Vizemeistertitel. Das war natürlich klar zu sehen. Gratulation an den Gegner für diese hervorragende Leistung.“ Trotz des harten Starts will Radujkovic den Blick aber nach vorne richten. „Wir sind am Anfang der Saison, und die Mannschaft zieht sehr gut mit im Training. Wir werden Resultate auch in den nächsten Wochen liefern können.“

2. Klasse Mitte-West: Stadl-Paura : Bad Wimsbach Jrs. - 2:12 (1:6)

  • 86
    Luca Sperl 2:12
  • 83
    Lukas Baumgartinger 2:11
  • 80
    Julian Stachorski 2:10
  • 76
    Tim Rauscher 2:9
  • 74
    Jan Wilmschen 2:8
  • 68
    Konstantin Straub 2:7
  • 48
    Stefan Rakic 2:6
  • 41
    Adi Skurlic 1:6
  • 31
    Amar Imsic 1:5
  • 30
    Lukas Baumgartinger 0:5
  • 21
    Leon Winitzky 0:4
  • 16
    Adi Skurlic 0:3
  • 14
    Lukas Baumgartinger 0:2
  • 10
    Raphael Werndl 0:1