In der 2. Klasse Mitte-West hat sich die Union Meggenhofen am Sonntagnachmittag bei der SPG Taufkirchen/Michaelnbach mit 4:2 durchgesetzt und den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Für Markus Rader lag der Hauptgrund im starken Beginn seiner Mannschaft: zwei frühe Tore, eine gute Ausbeute bei Standards und über weite Strecken eine konzentrierte Leistung sorgten dafür, dass der Auswärtserfolg aus seiner Sicht „auf alle Fälle in Ordnung“ ging.

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Aus Sicht von Markus Rader begann die Partie genau so, wie es sich Union Meggenhofen vorgenommen hatte. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben gleich die ersten zwei Torchancen in Tore verwandeln können. Das war ein sehr gelungener Start von uns“, sagte der sportliche Leiter. Auf der Anzeigetafel zeigte sich das rasch: David Gruber brachte Union Meggenhofen bereits in der 4. Minute in Führung, in der 12. Minute legte Stefan Kaser das 0:2 nach. Damit hatte der Gast früh die Richtung vorgegeben. Ganz ruhig blieb das Spiel für Union Meggenhofen aber nicht, denn mit Fortdauer der ersten Hälfte kam SPG Taufkirchen/Michaelnbach besser hinein. Stefan Kropik verkürzte in der 21. Minute auf 1:2, und genau diese Phase sprach Rader offen an. „Das hat uns ein wenig verunsichert. Wir sind da 15 Minuten lang nicht so gut aufgetreten, wie wir das gerne gehabt hätten“, meinte er. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft noch vor der Pause antwortete. Michael Past stellte in der 40. Minute auf 1:3 und verschaffte Union Meggenhofen wieder ein klares Polster für die zweite Hälfte.
Dass Union Meggenhofen in dieser Partie vier Tore erzielen konnte, war für Rader kein Zufall. Einen zentralen Punkt sah er in der Standardstärke seiner Mannschaft. „Die ersten beiden Tore von uns waren jeweils Standardsituationen, die wir genutzt haben. Auch beim 1:3 hatten wir kurz davor eine Standardsituation, die dann per Abpraller zum Tor geführt hat“, erklärte er. Dazu kam für ihn die Art, wie seine Mannschaft das Spiel auf dem kleinen Platz annahm. „Wir waren von der ersten Minute an sehr gut im Spiel, haben den Kampf ordentlich angenommen und die Zweikämpfe ordentlich geführt“, sagte Rader. Genau darin sah er einen wesentlichen Unterschied. Union Meggenhofen habe es immer wieder geschafft, sich gefährliche Situationen zu erarbeiten und damit den Gegner auch gegen den Ball zu beschäftigen. Rader formulierte es so: „Der Gegner konnte über die 90 Minuten eigentlich nie richtig verschnaufen.“ Ganz ohne kritischen Ton ließ er die Leistung aber nicht stehen. Die Phase nach dem 2:0 sei ein Punkt, an dem man weiterarbeiten müsse, weil SPG Taufkirchen/Michaelnbach dort die Möglichkeit gehabt habe, wieder voll zurückzukommen. Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt: „Taufkirchen hat in der Offensive auf alle Fälle gezeigt, dass sie sehr starke Einzelspieler haben und immer wieder gefährliche Situationen erzeugen können.“
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie laut Rader etwas offener. Die SPG Taufkirchen/Michaelnbach versuchte, mehr nach vorne zu machen, der große Ertrag blieb aus seiner Sicht aber überschaubar. Genau daraus ergaben sich für die Union Meggenhofen Räume, die der Gast später nützen konnte. In der 76. Minute sorgte Noah Oberndorfer mit dem 1:4 für die Entscheidung, ehe Stefan Kropik in der 83. Minute noch auf 2:4 verkürzte. Rader sprach nach dem Schlusspfiff deshalb von einer insgesamt „sehr konzentrierten und ordentlichen Leistung“ und brachte seine Bilanz auf einen einfachen Nenner: „Die Effektivität der Chancenverwertung hat den Unterschied gemacht.“ Vier erzielte Tore seien unterm Strich ein klarer Pluspunkt gewesen, auch wenn aus seiner Sicht sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Runden bleibt die Union damit vorne dabei. Rader blickte nach dem Auswärtssieg schon auf die kommende Woche und machte klar, dass der nächste Auftritt großes Gewicht haben wird: „Wir freuen uns schon auf das Spitzenspiel nächste Woche. Das ist sicherlich richtungsweisend für die Meisterschaft.“