Nach dem Duell in der 2. Klasse Mitte zwischen SV Urfahr 1912 und den Gunskirchner Juniors zeigte sich Trainer Amel Cehajic spürbar zufrieden: Er bestätigte, dass das 6:0 den Spielverlauf widerspiegelte, lobte die konzentrierte Vorstellung über 90 Minuten und verwies zugleich auf eine kurze Phase in Hälfte eins, in der die Gäste gefährlich wurden. Die Intensität empfand er als stimmig, die Zuschauer waren voll dabei – ein Auftritt, der vor allem durch Entschlossenheit und klare Aktionen überzeugte.

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Cehajic ordnete die Begegnung klar ein: In der ersten Halbzeit hatten die Gunskirchner noch die eine oder andere Möglichkeit, ansonsten war seine Mannschaft überlegen. In Summe blieb die Partie frei von größeren Aufregern. Auf Nachfrage zu kniffligen Szenen erklärte er: „Ein paar kleine Emotionen, aber nichts Aufregendes.“ Auch ruhende Bälle prägten das Bild kaum. Damit lag der Schwerpunkt klar auf dem Spiel aus der Bewegung, das seine Mannschaft über weite Strecken bestimmte.
Urfahr setzte früh das Signal: Victor Segura stellte in der 15. Minute auf 1:0. Bis zur Pause war das Resultat bereits komfortabel, weil Stefan Kohler in Minute 34 auf 2:0 stellte und Benjamin Sakdikun kurz vor dem Halbzeitpfiff in der 42. Minute auf 3:0 erhöhte. Direkt nach dem Seitenwechsel legte Segura in Minute 51 seinen zweiten Treffer zum 4:0 nach, ehe Robert Nguyen in der 52. Minute auf 5:0 stellte. Marlon Aschauer setzte in der 57. Minute den Schlusspunkt zum 6:0. Dass es zur Pause 3:0 stand, passte exakt zur Einordnung des Trainers: Dominanz mit einzelnen gegnerischen Nadelstichen in der ersten Hälfte, danach eine konsequente Fortsetzung des eigenen Plans.
Die Rahmenbedingungen passten zur spielerischen Linie. Cehajic beschrieb die Intensität als „ziemlich in Ordnung“, die Unterstützung von außen war spürbar: „Die Zuschauer waren voll dabei.“ Inhaltlich dominierte Zufriedenheit – ohne Überheblichkeit, aber mit dem klaren Ziel, die gezeigte Leistung zu konservieren. Seine Mannschaft setzte die Vorgaben über weite Teile sauber um, blieb defensiv wach und agierte offensiv entschlossen.
Für die kommenden Wochen setzt der Trainer auf Kontinuität: Stabilität bewahren, mutig bleiben und die eigenen Stärken bewusst ausspielen.