Nach dem Auftritt der Blauen Elf Wels bei ESV Wels in der 2. Klasse Mitte zeigt sich Michael Schrempf sichtlich zufrieden: Er sah sein Team über die volle Distanz souverän, die Stimmung ist gelöst und selbstbewusst. Schrempf verweist auf Stabilität und Konsequenz, betont die Kontrolle über das Geschehen und die aktuelle Serie ohne Gegentor – und hebt zugleich die starke Leistung des ESV-Schlussmanns in der Anfangsphase hervor. „Ja, wir sind sehr zufrieden. Wir haben die letzten drei Spiele zu null gespielt. Unsere Defensive steht wieder bombenfest.“

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Seinen Gesamteindruck formuliert Schrempf ohne Umschweife: „Wir hatten das Spiel über 90 Minuten komplett unter Kontrolle.“ Auf dem Platz spiegelte sich das in dicht gestaffelter Arbeit gegen den Ball und ruhigen Lösungen nach vorne. Der Verantwortliche lobt das Kollektiv in allen Linien: „Es war eine super Leistung von unserem Team, vom Tormann bis zum Stürmer. Wir haben nichts zugelassen – eine echte Topleistung.“
Früh setzte die Blaue Elf Akzente: Shemsi Dzelili traf in der 11. Minute zur 1:0-Führung. Vor der Pause häuften sich weitere Möglichkeiten, doch neben dem Führungstreffer standen ein Lattenpendler und ein Stangenschuss zu Buche – der starke Heimkeeper verhinderte zunächst Schlimmeres. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste zielstrebig nach: Igor Gerusi erhöhte in der 47. Minute auf 2:0, Ivan Zeko stellte in der 60. Minute auf 3:0, ehe erneut Doppeltorschütze Dzelili in der 76. Minute zum 4:0-Endstand traf.
Bei allem Jubel spart Schrempf nicht mit Anerkennung für den Gastgeber: „Der Torhüter des ESV war der beste Mann am Platz. Zuvor hatte er die Qualität der Paraden bereits verortet: „In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei Top-Chancen, die der Torhüter weltklasse gehalten hat. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chancen dann viel besser genutzt.“
Personell bleibt der Blick positiv: „Wir haben schon zwei, drei Verletzte, aber die sollten im Laufe der nächsten Woche wieder einsatzfähig sein.“ Die jüngste Serie ohne Gegentreffer unterstreicht den Trend – die Hintermannschaft wirkt gefestigt, vorne wird der Aufwand konsequent belohnt.