Spielberichte

Jakov Vukadin (Sportlicher Leiter Fußballschule Linz): „Wir waren eindeutig besser“

Blaue Elf Wels
Fußballschule Linz

In der 2. Klasse Mitte setzte die ASKÖ Fußballschule Linz bei der ASK Blaue Elf Wels ein dickes Ausrufezeichen und gewann klar mit 4:1. Dabei drehten die Gäste ein frühes 0:1 mit Geduld, starken Standards und einer reifen Teamleistung. Sportchef Jakov Vukadin brachte es danach auf den Punkt: „Wir haben uns zurückgekämpft, als Mannschaft konsequent gearbeitet und die wichtigen Situationen genutzt.“ Mit dem Auswärtssieg festigen die Linzer ihre Spitzenposition und holen im direkten Duell wichtige Punkte im Aufstiegsrennen.

Fußball landet im Netz, blauer Himmel im Hintergrund

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Früher Schock, dann die Antwort der Gäste

Die Partie begann denkbar ungünstig für die Gäste: Bereits in Minute 4 brachte Viktorio Paunov Blaue Elf Wels mit 1:0 in Front. „Wir sind sehr schlecht ins Spiel gestartet. Durch einen katastrophalen Eigenfehler sind wir früh in Rückstand geraten“, schilderte Jakov Vukadin den holprigen Auftakt aus Linzer Sicht. Der Tabellenführer brauchte ein paar Minuten, um sich zu sammeln – und meldete sich dann mit Nachdruck zurück. Hasib Seperovic erzielte in der 20. Minute den Ausgleich zum 1:1, womit die Fußballschule Linz das Heft in die Hand nahm und spürbar sicherer auftrat. „Wir haben uns zurückgekämpft, eine gute Teamleistung gezeigt“, betonte Vukadin. Noch vor der Pause drehten die Gäste das Spiel komplett: Stevo Rozic traf in der 36. Minute zum 1:2, und mit dieser Führung im Rücken ging es in die Kabinen. Zur Halbzeit stand es 1:2 – die Linzer hatten das frühe Gegentor sauber weggesteckt und das Spiel kontrolliert.

Standards als Schlüssel – zwei Mal nach Ecke, nach der Pause eiskalt

Nach Wiederbeginn blieb die Fußballschule Linz das aktivere Team und legte bei Ballgewinnen sowie ruhenden Bällen zu. „Wir waren heute bei den Standards sehr, sehr gefährlich und haben zwei Tore nach Eckbällen gemacht“, strich Vukadin den Unterschied klar heraus. Seine Elf blieb am Drücker, ließ hinten wenig zu und nutzte vorne die Chancen. In der 62. Minute erhöhte Kenan Salo auf 1:3, nur sieben Minuten später sorgte Edwin Skrgic mit dem 1:4 (69.) für die Vorentscheidung. Das passte zum Plan der Gäste, die über weite Strecken das Tempo und die Zweikämpfe bestimmten. „Besonders gut war die Einstellung nach dem Rückstand. Teamgeist. Wir wollten unbedingt diese drei Punkte gegen den direkten Konkurrenten um den Aufstieg – und das haben wir gemacht“, erklärte der Sportliche Leiter. Mit Ruhe bei Standards, klarer Struktur und viel Wille brachte Linz den Auswärtssieg souverän über die Zeit.

Lob für den Schiedsrichter, kurze Diskussion um Eckball – und ein starkes Statement an die Liga

Bei aller Intensität auf dem Platz fand Jakov Vukadin deutliche, positive Worte für den Schiedsrichter: „Der Schiedsrichter war sehr, sehr stark. Aus unserer Sicht eine gute Leistung.“ Eine Szene sorgte kurz für Gesprächsstoff: Beim Eckballtor der Linzer wurde von Welser Seite gemutmaßt, der Ball sei zuvor nicht ganz draußen gewesen. Vukadin entgegnete gelassen: „In der Halbzeit habe ich mit einem Blau-Elf-Spieler gesprochen, der hinter dem Tor stand. Er hat bestätigt, dass es ein Eckball war.“ Unterm Strich blieb für ihn vor allem eines hängen: „Ich glaube, qualitativ waren wir eindeutig besser – und das haben wir am Platz gezeigt.“ Mit nun 51 Punkten und dem klaren 4:1 beim Tabellendritten (Blaue Elf 42) untermauert die Fußballschule Linz ihre Rolle als Spitzenreiter. 

2. Klasse Mitte: B.Elf Wels : Fußballschule Linz - 1:4 (1:2)

  • 69
    Edwin Skrgic 1:4
  • 62
    Kenan Salo 1:3
  • 36
    Stevo Rozic 1:2
  • 20
    Hasib Seperovic 1:1
  • 4
    Viktorio Paunov 1:0