Spielberichte

Manfred Isak (Sportlicher Leiter, ASKÖ Kirchberg-Thening): „Der Wille war ausschlaggebend“

Kirchberg-Th.
SV Urfahr

In der 2. Klasse Mitte feierte der ASKÖ SC Kirchberg-Thening einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den SV Urfahr 1912. Zur Pause führten die Gastgeber 1:0, nach dem Wechsel legten Julian Stadlinger und Julian Manderscheid nach. Sportchef Manfred Isak sprach von einem „souveränen Auftritt“ seiner Elf, die „so gut wie keine Torchancen zugelassen“ habe. Den Unterschied sah er im „absoluten Willen“, der von Minute eins an spürbar war – und in einer Mannschaft, die ihren Plan konsequent durchzog.

Spieler holt zum Eckball aus

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Haderers Kopfball stellt früh die Weichen

Kirchberg kam sofort gut hinein, suchte die Tiefe und hielt die Gäste vom eigenen Strafraum fern. „Es war von Anfang bis zum Ende ein souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Wir haben so gut wie keine Torchancen zugelassen und waren immer im gegnerischen Strafraum aktiv“, ordnete Manfred Isak den Start ein. Die Führung nach 22 Minuten passte ins Bild: Marco Haderer traf zum 1:0. Isak beschrieb den Treffer so: „Nach einem Seitenwechsel aus dem Mittelfeld wurde kurz auf den Fünfer abgelegt, und Marco Haderer hat per Kopf vollendet.“ Das Tor gab Sicherheit, Kirchberg blieb ruhig, kombinierte sauber und ließ auch bis zum Pausenpfiff kaum etwas anbrennen. Mit dem 1:0 zur Halbzeit war die Richtung vorgegeben, ohne dass die Gastgeber deshalb nachließen.

Stadlinger und Manderscheid machen den Deckel drauf

Nach der Pause änderte sich wenig: Kirchberg blieb das aktivere Team, hatte mehr vom Spiel und belohnte sich im richtigen Moment. In Minute 62 erhöhte Julian Stadlinger auf 2:0 – ein Treffer, der die Linie bestätigte, die Isak sah: „Wichtig war die konzentrierte Leistung mit vielen Ballstafetten und Kombinationen, dazu eine kampfbetonte Arbeit gegen den Ball.“ Urfahr suchte zwar Antworten, fand sie aber selten, weil die Hausherren hinten weiter wenig zuließen und im Pressing sauber nachschoben. In der 77. Minute stellte Julian Manderscheid auf 3:0 und damit die Weichen endgültig auf Heimsieg. Kirchberg blieb am Drücker, verwaltete nicht nur, sondern setzte immer wieder Nadelstiche.

„Absoluter Wille“ und Lob für die Einstellung

In der Analyse rückte Isak die Grundtugenden in den Vordergrund. „Der Unterschied war sicher der absolute Wille, heute zu gewinnen. Der Trainer hat die Mannschaft top eingestellt“, sagte der Sportliche Leiter und ergänzte, dass man sogar Ausfälle kompensiert habe. Auch fußballerisch sah er vieles, was passte: „Von Anfang bis Ende eine konzentrierte Leistung, viele Ballstafetten und Kombinationen.“ Zum Gegner meinte Isak: „Urfahr war heute nicht hundertprozentig an der Leistungsgrenze. Sie sind trotzdem vorne dabei, aber wir haben ihnen die Schneid abgekauft.“ Und weil die Serie für Selbstvertrauen sorgt, legte er nach: „Der dritte 3:0-Sieg in Folge – darauf können wir aufbauen.“

Respekt für Urfahr, positives Urteil für den Unparteiischen und Rückenwind

Bei allem Lob für die eigene Elf blieb Isak fair in Richtung Gegner. Er betonte, dass Urfahr Qualität habe und normalerweise zu den stabilen Teams der Liga zählt, diesmal aber gegen ein sehr fokussiertes Kirchberg wenig Mittel fand. Auch zur Leitung des Spiels fand er klare Worte: „Wenn man 3:0 gewinnt, hat der Schiedsrichter keine entscheidende Rolle gespielt. Wir waren nicht immer glücklich mit jeder Entscheidung, aber unterm Strich war es eine gute Leistung des Schiedsrichters.“ Mit dem klaren 3:0, Torschützen Marco Haderer, Julian Stadlinger und Julian Manderscheid sowie einem Zu-null-Auftritt im Rücken blickt Kirchberg selbstbewusst nach vorne. „Wir bleiben dran und wollen genau auf dieser Leistung aufbauen“, so Isak zum Abschluss.

2. Klasse Mitte: Kirchberg-Th. : SV Urfahr - 3:0 (1:0)

  • 77
    Julian Manderscheid 3:0
  • 62
    Julian Stadlinger 2:0
  • 22
    Marco Haderer 1:0