In der 2. Klasse Mitte feierte Union Babenberg Linz Süd bei SV Pasching 16 einen 2:1-Auswärtssieg. Nach einer chancenarmen ersten Hälfte gingen die Gastgeber kurz nach der Pause in Führung, ehe Babenberg die Partie durch einen Doppelpack von Timon Klimpel drehte. Trainer Jürgen Hartl erlebte „eine der fairsten Partien der Saison“ und lobte vor allem die Reaktion seiner Mannschaft: „Wir haben nach dem 0:1 nicht aufgegeben und uns den Sieg geholt.“

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Die Partie begann so, wie es die Schlussphase des Frühjahrs oft mit sich bringt: eng, umkämpft und mit wenigen klaren Szenen. Jürgen Hartl brachte es unmittelbar nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Sehr faire Partie, sehr chancenarm. Beide Teams haben sich in der ersten Halbzeit schwergetan, Chancen zu finden.“ Viele Duelle spielten sich im Mittelfeld ab, ohne dass eine Seite dauerhaft Kontrolle bekam. So passte das 0:0 zur Pause ins Bild. Nach dem Seitenwechsel erwischte Pasching den besseren Start und nutzte die erste größere Gelegenheit: Mario Novakovity traf in der 50. Minute zum 1:0 und brachte die Hausherren in Front.
Der Rückstand rüttelte die Gäste wach – und sie antworteten entschlossen. In der 61. Minute schlug Timon Klimpel zu und stellte auf 1:1. Nur vier Minuten später war der Babenberg-Angreifer erneut zur Stelle und drehte mit seinem zweiten Treffer das Match endgültig auf 2:1. Für Hartl war genau dieser Moment der Knackpunkt: „Nach dem 2:1 für uns hatte ich das Gefühl, dass es kippt.“ Die Analyse des Trainers fiel klar aus: „Ausschlaggebend war das 2:1 durch Timon Klimpel. Wir haben nach dem 0:1 nicht aufgegeben, uns zurückgekämpft und den Sieg geholt.“ Babenberg belohnte damit eine reifere zweite Halbzeit, in der die Gäste zielstrebiger auftraten und ihre Chancen eiskalt nutzten.
In der Beurteilung des Gegners blieb Hartl sachlich und respektvoll. „Pasching war robust, wollte in die Zweikämpfe kommen und hat viel mit langen Bällen gearbeitet. Körperlich haben sie stark gespielt“, sagte der Babenberg-Coach. Trotz der Intensität blieb es über weite Strecken fair. „Es war über 90 Minuten eine der fairsten Partien der Saison, der Schiedsrichter hatte nicht viel zu pfeifen“, so Hartl weiter. Rund um das Spiel blieb es ruhig. Am Platz aber passte die Einstellung beider Teams, und der Ausgang entschied sich am Ende über die wenigen klaren Momente nach der Pause.
Auch nach dem Sieg legte Hartl den Fokus auf Entwicklung. Vor allem die Abläufe mit seiner jungen Mannschaft sieht er als Baustelle für den Sommer. „Im Zusammenspiel und vor allem in der Kommunikation müssen wir besser werden. Wir haben viele junge Spieler, da liegt noch einiges an Arbeit vor uns“, erklärte der Coach. Für die letzten beiden Runden gab er die Marschroute vor: „Wir wollen jetzt so viele Punkte wie möglich holen und mit einer starken Vorbereitung im Sommer nächste Saison besser zurückkommen als in der Rückrunde.“