In der 2. Klasse Mitte setzte sich der ASKÖ SC Kirchberg-Thening mit 2:1 bei den Viktoria Marchtrenk Juniors durch. Nach zwei Aluminiumtreffern brachte ein von Julian Manderscheid verwandelter Elfmeter die Pausenführung, ehe Sebastian Humer ausglich. Die Entscheidung fiel erst tief in der Nachspielzeit, als Fabian Jakober zum Auswärtssieg einschoss. Sportchef Manfred Isak sprach von Kompaktheit, Geduld und einem Lucky Punch, den sich seine Mannschaft hart erarbeitet habe.

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Die Anfangsphase gehörte noch dem Abtasten: Viele hohe Bälle, wenig Risiko, beide Seiten suchten erst die Sicherheit. Dann kippte das Bild. „Am Anfang war es ein Abtasten mit vielen langen Bällen. Mitte der ersten Halbzeit hatten wir ein klares Chancenplus und zweimal nur die Stange getroffen“, schilderte Kirchberg-Thening-Sportchef Manfred Isak. Kurz vor der Pause zahlte sich das Dranbleiben aus. Dem 0:1 in Minute 39 ging laut Isak „eine lange Flanke voraus, dann ein unglückliches Hanspiel des Gegners – und den Elfer hat Julian Manderscheid eiskalt verwandelt“. Mit dieser verdienten Führung im Rücken ging es in die Kabinen, auch wenn der Vorsprung aus Kirchberger Sicht angesichts der zuvor liegengelassenen Möglichkeiten höher hätte ausfallen können.
Der zweite Durchgang begann für die Gäste mit einem Einschnitt. „Wir mussten zur Pause zweimal tauschen. Das ist nie gut für den Ablauf“, erklärte Isak. Kirchberg-Thening verlor in dieser Phase etwas den Zugriff, stand tiefer und ließ den Gegner kommen. „Danach waren wir zu passiv und haben das Gegentor bekommen“, so der Sportchef zum 1:1 durch Sebastian Humer in der 65. Minute. Isak ordnete die Qualität des Gegners fair ein: „Viktoria ist eine sehr gute, junge und kompakte Mannschaft, die sich noch finden muss, aber viele Gegner ärgern wird.“ Kirchberg hielt dagegen, blieb organisiert und suchte wieder den Weg nach vorne – zunächst aber ohne die Klarheit aus Halbzeit eins. Die Partie blieb offen, das Momentum wechselte, und beide Teams lauerten auf den einen Moment, der die drei Punkte bringen sollte.
In der Schlussphase kippte das Pendel wieder zu den Gästen. „Zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass wir das Tor mehr wollten als der Gegner. Der Lucky Punch von Fabian Jakober hat uns den Sieg gebracht“, sagte Isak zum 2:1 in der vierten Minute der Nachspielzeit. Aus seiner Sicht war es das logische Ende eines konsequenten Auftritts: „Unsere Stärke war heute die Kompaktheit. Wir haben bis zum Schluss nicht aufgegeben und uns den Sieg erarbeitet.“ Verbesserungspotenzial sah er trotzdem: „Bei der Chancenverwertung und im Kombinationsspiel sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen. Das wollen wir im letzten Saisonspiel besser machen.“ Zur Spielleitung meinte Isak nüchtern: „Es gab strittige Szenen. Der Schiedsrichter hat sehr spät mit Gelb begonnen, das war meiner Meinung nach etwas zu spät.“ In der Tabelle steht Kirchberg-Thening mit 46 Punkten auf Rang vier, die Juniors halten bei 34 Zählern auf Platz neun – und der Blick geht ins Finale: „Danke an alle Fans, die uns auswärts die ganze Saison so gut unterstützt haben.“