Zum Abschluss der 26. Runde in der 2. Klasse Mitte verabschiedete sich Union BMR Buchkirchen mit einem klaren 5:2-Auswärtssieg bei den Gunskirchner Juniors. Die Gäste legten vor der Pause die Basis, überstanden den schnellen Anschluss nach Seitenwechsel und zogen dann davon. Trainer Murat Aplak, der sein letztes Spiel an der Linie leitete, fasste es knapp zusammen: „Bei 3:1 war es durch.“ Besonders hob er die Effizienz seiner Burschen und den starken „Pauli“ im Tor hervor – ein runder Schlusspunkt einer intensiven Saison.

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Buchkirchen erwischte den besseren Start und stellte die Partie früh auf Schiene. In Minute 13 traf Abdulmedjit Isufi zum 0:1, kurz vor der Pause legte Stipo Sipura nach (39.) – mit dem 0:2 ging es in die Kabinen. Gunskirchen meldete sich kurz nach Wiederbeginn durch Felix Kienesberger zurück (52.), doch die Antwort der Gäste kam prompt und zielstrebig: Uwe Milich stellte in der 65. Minute auf 1:3, Liridon Osmani erhöhte wenig später auf 1:4 (71.), ehe Isufi mit seinem zweiten Treffer zum 1:5 nachlegte (82.). Kienesberger sorgte in der 85. Minute mit seinem Doppelpack für den 2:5-Endstand. Aplak ordnete den Knackpunkt klar ein: „Eigentlich war bei 3:1 alles entschieden. Danach haben wir viel gewechselt, die Positionen nicht immer gehalten – da wollte jeder noch sein Tor – und Gunskirchen kam zu Chancen. Aber unser Pauli war da und hat viel rausgeholt.“
In seiner Spielanalyse sprach Murat Aplak offen über die Kräfteverhältnisse an diesem Tag. „Man hat gespürt, dass es das letzte Spiel ist. Wir waren von Qualität und Alter her eine Stufe drüber“, erklärte der Coach, der zugleich Respekt für den Gegner übrig hatte: „Gunskirchen hat sehr viele Junge, die fleißig spielen. Ihnen fehlen noch ein, zwei erfahrene Spieler, dann ist das eine richtig gute Mannschaft.“ Auch bei Buchkirchen bekamen Talente Einsatzzeit. „Ich habe viele Junge aus der Fünfzehner mitgenommen. Einige haben eine Halbzeit, andere 15, 20 Minuten bekommen – die haben das sehr brav gemacht.“ Ein Sonderlob ging an den Mann zwischen den Pfosten: „Man muss froh sein, dass wir den Pauli in Buchkirchen haben. Er hat eine super Partie gemacht. Obwohl wir zwei bekommen haben, hätte es ohne ihn auch mehr sein können.“ Dass in der wilden Schlussphase nicht alles sauber blieb, verschwieg er nicht: „Wir sind sehr offensiv geworden, haben die Positionen laufen gelassen, weil jeder noch treffen wollte. Der Pauli hat uns da den Rücken freigehalten.“
Der 5:2-Erfolg stand auch im Zeichen des Abschieds. „Das war mein letztes Spiel“, sagte Aplak. „Ich möchte mich herzlich bei der ganzen Mannschaft, beim Vorstand, beim sportlichen Leiter, beim Kassier, bei allen Funktionären und bei den Fans bedanken. Es war eine geile Saison, auch wenn es ganz oben nicht gereicht hat.“ Buchkirchen beendet die Spielzeit laut Tabelle auf Rang drei mit 57 Punkten – eine Marke, die auch Aplak im Kopf hatte: „Wir haben uns heuer dorthin entwickelt, wo wir jetzt stehen – mit 57 Punkten und einer Tordifferenz von fünfzig.“ Warum es nicht zum großen Wurf reichte, benannte er ebenso: „Leider haben wir zweimal gegen einen direkten Konkurrenten verloren, das hat richtig wehgetan. Wir haben im Winter nicht groß eingekauft, andere schon.“ Den Blick nach vorne richtet er bewusst auf seinen Nachfolger: „Der neue Trainer wird seinen Stempel drauflegen, eher Feinheiten verfeinern. Vielleicht ein, zwei aus der Zweier raufziehen – die ersten Tests werden zeigen, wohin es geht.“ Zum Unparteiischen blieb er sachlich: „Der Schiedsrichter war für mich okay.“ Mit dem klaren Sieg, vielen jungen Minuten und einem dankbaren Abschied findet Buchkirchen einen stimmigen Schlusspunkt – und reichlich Rückenwind für den Sommer.