In der 2. Klasse Mitte haben die Gunskirchner Juniors am Freitagabend gegen den SV Oftering einen klaren 6:0-Heimsieg gefeiert. So deutlich das Ergebnis am Ende auch war, Neo-Trainer Sascha Einzinger sah noch reichlich Luft nach oben. Seine Mannschaft war nach seiner Einschätzung von Beginn an das aktivere Team, ließ viele Möglichkeiten liegen und stellte erst nach der Pause früh endgültig die Weichen auf Sieg.

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Vom Anpfiff weg hatte Gunskirchen laut Einzinger mehr vom Spiel. „Wir hatten vom Start weg sehr gute Torchancen. Das hat sich über neunzig Minuten hingezogen“, sagte der Trainer, der vor allem mit dem Ertrag vor der Pause haderte. Belohnt wurden die Hausherren zunächst in der 12. Minute, als Luka Milic das 1:0 erzielte. Dabei blieb es bis zur Halbzeit, obwohl die Juniors aus Sicht ihres Coaches schon deutlich höher hätten führen können. „Eigentlich hätten wir viel mehr Tore schießen müssen, und das schon in der ersten Halbzeit“, meinte Einzinger. Ganz ohne Arbeit blieb die eigene Defensive aber nicht, weil Oftering in der Anfangsphase über die Flügel zu ein, zwei Möglichkeiten kam, die der Gunskirchner Tormann entschärfte.
Für Einzinger war trotzdem schon in der Pause spürbar, wohin der Abend gehen würde. „Nach dem 1:0 hat man gesehen, dass die Mannschaft sich sehr viele Torchancen erspielt hat. Ab der 46. Minute war ich mir sicher, dass wir das Spiel endgültig auf unsere Seite ziehen“, sagte er. Genau dort setzte Gunskirchen nach Wiederbeginn an. Fabian Oppitz traf unmittelbar nach dem Seitenwechsel zum 2:0, und genau diesen Treffer hob der Trainer später als entscheidenden Moment hervor. „Ausschlaggebend war sicherlich das 2:0 in der zweiten Halbzeit, wo die Mannschaft dann immer mehr gedrückt hat“, so Einzinger. Danach ging es Schlag auf Schlag: Luka Milic erhöhte in der 53. Minute auf 3:0, Oppitz legte in der 58. Minute das 4:0 nach, ehe Milic mit seinen Treffern in der 68. und 79. Minute den 6:0-Endstand herstellte. Damit war die Partie früh entschieden.
Dass die Partie am Ende so klar ausging, war für den neuen Coach vor allem eine Frage der Offensivleistung. „Unsere größte Stärke lag heute sicherlich in der Offensive. Über Kombinationsfußball, Flanken und steile Bälle auf den Stürmer hat das sehr gut funktioniert. Das war sicher das Mittel für den Sieg“, erklärte Einzinger. Gerade deshalb störte ihn, dass aus der Vielzahl an Möglichkeiten nicht noch mehr wurde. „Verbesserungspotenzial sehe ich definitiv im Abschluss Richtung Tor. Das war zu wenig. Da hätten wir eigentlich zweistellig gewinnen müssen“, sagte er offen. Trotz dieser Kritik überwog nach dem dritten Spieltag natürlich die Zufriedenheit. Einzinger sprach von einer „tollen Leistung“ und einem „erwarteten Sieg“. Mit sechs Punkten aus drei Runden bleiben die Juniors in der Spitzengruppe, viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt aber nicht. Der Blick geht schon zum Auswärtsspiel gegen Alkoven. „Wir blicken Spiel für Spiel“, betonte der Trainer.