In der 2. Klasse Mitte hat der ASKÖ SC Kirchberg-Thening am Freitagabend bei der SPG St. Georgen/Langenstein einen 6:0-Kantersieg gefeiert. In einer über weite Strecken einseitigen Partie stellte der Gast schon vor der Pause mit vier Treffern die Weichen eindeutig auf Sieg. Sportchef Manfred Isak führte den deutlichen Erfolg vor allem auf einen druckvollen Beginn und auf jene Konsequenz vor dem Tor zurück, die seiner Mannschaft zuletzt gefehlt hatte.

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Aus Kirchberger Sicht war die Richtung der Partie schnell klar. Manfred Isak sprach von einer Mannschaft, die „von Anfang an drückend überlegen“ gewesen sei und dieses Übergewicht schon in der 10. Minute in Zählbares ummünzte. Da traf Simon Luger zum 0:1. Noch wichtiger war aus Sicht des sportlichen Leiters, dass seine Mannschaft gleich nachlegte. Julian Manderscheid erhöhte in der 19. Minute auf 0:2, und damit war genau das eingetreten, was Isak später als spielentscheidend beschrieb: „Entscheidend waren natürlich die schnellen Tore zum 1:0 und 2:0.“ Für die Gäste war das der perfekte Einstieg, und Isak brachte die Folge dieses Starts knapp auf den Punkt: „Dann hat das Spiel seinen Lauf genommen.“
Kirchberg blieb auch danach das aktivere Team und zog das Tempo in der ersten Halbzeit weiter hoch. Manderscheid stellte in der 35. Minute auf 0:3, kurz vor dem Seitenwechsel besorgte Marco Haderer das 0:4, mit dem es auch in die Pause ging. Isak erklärte die klare Führung nicht mit einzelnen Zufällen, sondern mit der Art, wie seine Mannschaft aufgetreten sei: „Wir waren von Anfang an griffig und spritzig. Die Ballverluste des Gegners haben wir optimal ausgenutzt, und auch die Strafraumbesetzung war top.“ Dazu kam laut Isak genau jener Nachdruck, der seiner Elf zuletzt gefehlt hatte: „Der absolute Wille und die Konsequenz waren zumindest in der ersten Halbzeit in der Chancenauswertung da.“ Nach dem frühen Rückstand habe sich die SPG, so Isak, „phasenweise wirklich nicht mehr gewehrt“.
Nach dem 0:4 zur Pause wollte Kirchberg laut Isak eigentlich genauso weitermachen. „Wir wollten nach der Pause weiter aufs Tor drücken, waren aber nicht mehr konsequent genug“, sagte er. Ganz eingerissen ist der Faden aber nicht, auch wenn der zweite Durchgang nicht mehr ganz so zielstrebig war wie die ersten 45 Minuten. Haderer machte in der 81. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends das 0:5, kurz darauf setzte Moritz Edlmayr in der 86. Minute den Schlusspunkt zum 0:6. Gerade Haderer hob Isak nach dem Spiel noch einmal besonders hervor, weil der Offensivspieler zuletzt mit seiner Ausbeute zu kämpfen gehabt habe. „Gratulation an alle, aber speziell an Marco Haderer, der zwei Tore erzielt hat und in letzter Zeit mit den Toren und der Chancenauswertung sehr zu kämpfen gehabt hat“, sagte der sportliche Leiter.
Die klare Niederlage des Gegners ordnete Isak nüchtern ein. Wenn man nach 20 Minuten 0:2 hinten liege, sei es schwer, wieder in die Partie zu finden, und am Freitag sei der SC Kirchberg „sicher eine Klasse stärker“ gewesen. Diskussionsstoff abseits des Sportlichen sah er keinen. „Wenn man 6:0 gewinnt, kann man sicher nicht über den Unparteiischen lästern“, meinte Isak und sprach von einer ordentlichen Leistung von Schiedsrichter Nutz. Besonders wichtig war ihm am Ende aber noch ein anderer Punkt. Er sprach von einer „absolut blutjungen 1b-Mannschaft“ und schob gleich den Wunsch für die nächsten Wochen nach: „Ich wünsche mir, dass es so weitergeht und wir diesen Fokus nicht verlieren.“