In der 8. Runde der 2. Klasse Mitte hat ASKÖ SC Kirchberg-Thening gegen die Gunskirchner Juniors einen klaren 7:0-Heimsieg gefeiert. Sportlicher Leiter Manfred Isak sprach danach von einer „sehr reifen Leistung“ und brachte den Auftritt seiner Mannschaft auf den Punkt: „Wir waren immer am Drücker.“ Vor allem die frühe Führung und das konsequente Nachlegen bis weit in die zweite Halbzeit hinein gaben der Partie rasch eine klare Richtung.
Kirchberg-Thening war nach Einschätzung von Isak vom Anpfiff weg die aktivere Mannschaft und machte gleich deutlich, in welche Richtung dieser Nachmittag gehen sollte. „Wir haben es relativ bald in Tore ummünzen können. Vorher haben wir auch schon Chancen gehabt“, sagte der sportliche Leiter. Diese Überlegenheit schlug sich in der 14. Minute auch im Ergebnis nieder, als Julian Stadlinger das 1:0 erzielte. Isak beschrieb die Szene so: „Das 1:0 war ein super langer Ball.“ Danach habe die gegnerische Defensive nicht gut ausgesehen, ehe Stadlinger den Ball aus etwa elf Metern über die Linie drückte. Die Gastgeber blieben auch nach dem Führungstor am Drücker und legten noch vor der Pause nach. In der 36. Minute erhöhte Thomas Schaffelner auf 2:0, womit sich die Überlegenheit der Gastgeber auch auf der Anzeigetafel zeigte.
Dass der frühe Treffer für den weiteren Verlauf enorm wichtig war, stellte Isak nach dem Spiel noch einmal klar heraus. „Wenn man relativ bald 1:0 in Führung geht, ist das immer entscheidend“, sagte er. Entscheidend sei aber ebenso gewesen, dass seine Mannschaft danach nicht verwaltete, sondern weiter konsequent nach vorne spielte. Genau das war nach dem Seitenwechsel zu sehen. Tim Kocher stellte in der 58. Minute auf 3:0, nur zwei Minuten später erhöhte Marco Haderer bereits auf 4:0. Damit war die Partie endgültig entschieden, Kirchberg-Thening ließ aber nicht locker. Julian Manderscheid traf in der 66. Minute zum 5:0, Thomas Schaffelner schnürte in der 72. Minute mit dem 6:0 seinen Doppelpack, und in der 76. Minute setzte Haderer mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 7:0. Für Isak war damit auch die Einordnung klar: „Dann kannst du von einem verdienten Sieg sprechen.“
Besonders zufrieden war Isak nicht nur mit der Anzahl der Tore, sondern mit der Haltung seiner Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. „Die Disziplin und der absolute Wille, immer weiterzuspielen und nicht aufzuhören“, hob er als wesentliche Punkte hervor. Gerade in so einem Spiel, das nach dem 2:0 zur Pause schon klar in eine Richtung kippte, sei das nicht selbstverständlich. Kirchberg-Thening blieb aber aktiv und suchte weiter den Weg nach vorne. Isak fand deshalb auch für die Spieler von der Bank deutliche Worte: „Großes Kompliment an die Wechselspieler. Die haben sich sofort integriert und noch einmal Druck erzeugt. Das spricht für die Breite des Kaders.“ Selbst nach einem 7:0 sah er noch Reserven. „Luft nach oben kann man bei einem 7:0 nur wenig suchen, aber trotzdem wären eigentlich mehr Tore möglich gewesen.“ Den Unterschied zwischen beiden Teams machte er insgesamt an mehreren Punkten fest: „Die Erfahrung, der absolute Wille und vor allem die Einstellung.“ Sein Kompliment richtete er deshalb ausdrücklich an die Mannschaft und an das Trainerteam.
Bei aller Klarheit im Ergebnis verlor Isak nach dem Schlusspfiff auch den Gegner nicht aus dem Blick. Die Gunskirchner Juniors seien „natürlich eine sehr junge Mannschaft“, sagte er, verband das aber sofort mit Anerkennung für deren Auftritt bis zum Ende. „Sie haben nie aufgehört. Auch bei 7:0 haben sie immer noch versucht, dagegenzuhalten. Andere Mannschaften geben sich auf. Das spricht für die Moral“, meinte er. Große Diskussionen habe es in diesem Spiel nicht gegeben, auch die Leistung des Schiedsrichters bewertete er entsprechend nüchtern: „Die Entscheidungen, die er getroffen hat, waren alle richtig.“ Für Kirchberg-Thening soll der deutliche Sieg nun vor allem Antrieb für die restlichen Wochen sein. Isak machte den Anspruch klar: „Wir haben noch fünf Spiele, und da wollen wir natürlich noch die volle Punkteanzahl mitnehmen.“ Die Botschaft an seine Mannschaft war damit ebenso deutlich wie einfach: nicht nachlassen, nicht aufhören und genau so weitermachen.