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„Eindeutig das 1:0“ – danach kippt Lichtenbergs Spiel in Pasching

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SV Pasching 16
SV Lichtenberg

In der 2. Klasse Mitte musste sich der SV Lichtenberg am Sonntagnachmittag beim SV Pasching 16 mit 0:3 geschlagen geben. Lange war es ein offenes Spiel, zur Pause stand es 0:0, ehe die Partie nach dem ersten Treffer kippte. Co-Trainer David Koblmüller sah gute Phasen seiner Mannschaft, sprach aber auch von zu wenig Durchschlagskraft und einem klaren Wendepunkt in der 67. Minute.

Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Lange offen bis zum ersten Treffer

Bis weit in die zweite Hälfte hinein war aus Sicht der Gäste in Pasching etwas zu holen. Zur Halbzeit stand es 0:0, und auch danach hatte Koblmüller zunächst nicht den Eindruck, dass seine Mannschaft auf die Verliererstraße geraten würde. „Es war ein gutes Fußballspiel mit hohem Tempo“, sagte der neue Stern am Trainerhimmel nach der Partie. Gerade in der Phase vor dem ersten Tor sah er Lichtenberg sogar leicht im Vorteil: „Wir waren eigentlich am Drücker und ich hatte das Gefühl, dass wir jetzt das 1:0 erzielen.“ Stattdessen schlug Pasching in der 67. Minute zu. Simon Lehner traf zum 1:0, nachdem der Ball nach einem Gestocher im Lichtenberger Sechzehner im kurzen Eck landete.


Nach 0:1 wurde es ein anderes Spiel

Für Koblmüller war damit auch der Knackpunkt des Nachmittags klar benannt. „Eindeutig das 1:0“, sagte er ohne langes Überlegen. Der Zeitpunkt habe besonders wehgetan, weil Lichtenberg gerade selbst auf den Führungstreffer gedrückt habe. Mit dem Rückstand habe sich die Partie dann spürbar verändert. „Pasching hat das gut gemacht, gut verteidigt und wollte den Sieg im Endeffekt mehr“, meinte der Co-Trainer. Seine Mannschaft musste mehr riskieren, setzte in der Schlussphase alles nach vorne und wurde dafür bestraft. In der 83. Minute erhöhte Ajdin Masinovic auf 2:0, in der Nachspielzeit stellte Mario Novakovity auf 3:0. „Wir wurden dann noch zweimal ausgekontert“, fasste Koblmüller diese Phase zusammen.

Ballbesitzphasen waren da, der letzte Punch fehlte

Dass die Niederlage am Ende so deutlich ausfiel, passte für den Lichtenberger Co-Trainer nur teilweise zum gesamten Spiel. „Der Sieg ist zu hoch ausgefallen, aber es war summa summarum eine verdiente Niederlage“, lautete seine Einordnung. Dabei war er mit einigen Teilen des Auftritts durchaus einverstanden. „Ich war über weite Strecken mit dem Spiel, mit dem Ball zufrieden. Wir hatten viele gute Ballbesitzphasen“, sagte Koblmüller. Genau dort lag aber auch das Problem. „Oftmals ist der letzte Pass leider nicht angekommen, uns fehlte die Durchschlagskraft im letzten Drittel.“ Lichtenberg kam also immer wieder in ordentliche Zonen, schaffte es aber nicht, daraus genug Torgefahr zu machen. Die vorhandenen Chancen blieben ungenutzt, und genau das wog gegen einen Gegner dieser Qualität schwer.

Pasching verteidigte konsequent und zog Energie aus dem 1:0

Auf der anderen Seite erklärte Koblmüller auch klar, warum der SV Pasching am Ende verdient als Sieger vom Platz ging. Er sprach von starken Offensivspielern, vor allem aber von einer sehr disziplinierten Mannschaftsleistung. „Sie haben stark im Block agiert, gut verschoben und alles wegverteidigt“, sagte er über den neuen Tabellenführer. Nach dem 1:0 sei beim Heimteam zusätzlich noch einmal etwas freigeworden. „Sie haben dann jede Aktion gefeiert, sich gegenseitig gepusht, und ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass sie das Spiel mehr gewinnen wollten als wir.“ Diskussionen über andere Einflüsse wollte er nicht aufmachen. Schiedsrichter Klaffenböck beschrieb Koblmüller als unauffällig und ohne Einfluss auf das Ergebnis. Für den SV Lichtenberg bleibt damit eine klare Niederlage, in der gute Ansätze zu sehen waren, in den entscheidenden Momenten aber die Konsequenz fehlte.

2. Klasse Mitte: Pasching 16 : Lichtenberg - 3:0 (0:0)

  • 92
    Mario Novakovity 3:0
  • 83
    Ajdin Masinovic 2:0
  • 67
    Simon Lehner 1:0