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„Von Anfang an ein klarer Klassenunterschied“ – ASKÖ Kirchberg-Thening macht schon vor der Pause alles klar

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Kirchberg-Th.
SV Alkoven

In der 2. Klasse Mitte hat der ASKÖ SC Kirchberg-Thening gegen den SV Sparkasse Alkoven einen 8:0-Kantersieg gefeiert und die Partie schon vor der Pause entschieden. Sportchef Manfred Isak sprach nach dem Schlusspfiff von einem „ganz klaren Klassenunterschied“ und sah vor allem den konsequent umgesetzten Matchplan, das hohe Attackieren und die frühe Chancenverwertung als Gründe dafür, dass der Samstagnachmittag so eindeutig verlief.

Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Früher Druck, sechs Tore vor der Pause

Kirchberg-Thening machte schon in der Anfangsphase klar, in welche Richtung der Nachmittag gehen würde. Marco Haderer stellte in der 4. Minute auf 1:0, Thomas Luger legte in der 10. Minute nach und Julian Stadlinger erhöhte mit seinen Treffern in der 15. und 22. Minute rasch auf 4:0. Noch vor der Pause traf auch Julian Manderscheid zum 5:0, ehe Thomas Luger mit seinem zweiten Tor den 6:0-Halbzeitstand fixierte. Für Isak war genau diese frühe Konsequenz der Schlüssel: „Wenn wir unsere Chancen früh in Tore ummünzen, wird es für den Gegner sehr unangenehm.“ Dass die Offensive dann kaum noch zu bremsen war, passte genau zu seiner Einschätzung nach dem Spiel.


Über die Seiten immer wieder gefährlich

Der sportliche Leiter sprach nach dem Schlusspfiff von einem Auftritt, der aus seiner Sicht von der ersten Minute an sauber angelegt war. „Es war von Anfang an ein ganz klarer Klassenunterschied. Wir haben unseren Matchplan von der ersten Sekunde an hundertprozentig durchgeführt“, sagte Isak. Besonders zufrieden war er mit dem hohen Attackieren und mit der Art, wie seine Mannschaft die Angriffe aufbaute. Kirchberg-Thening kombinierte laut Isak immer wieder über die Seiten, ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen und setzte dann gezielt nach. „Das Kombinationsspiel, das Spiel über die Seiten und die Ballmomente haben richtig gut funktioniert“, meinte er. Dazu kam, dass die Gastgeber den Ball laut Isak „dosiert in den eigenen Reihen“ hielten und vorne immer wieder Nadelstiche setzten.

Rote Karte nach der Pause, Druck blieb dennoch gleich

Nach dem 6:0 zur Pause änderte sich am Kräfteverhältnis nichts mehr. Kurz nach Wiederbeginn sah Alkoven-Spieler Constantin Genet in der 47. Minute die Rote Karte. Isak nannte die Entscheidung des Schiedsrichters „berechtigt“ und sprach von einem „Frustfoul gegen unseren Spieler“. Zugleich stellte er dem Unparteiischen ein gutes Zeugnis aus: „Der Schiedsrichter war sehr konsequent, sehr gut.“ In Überzahl legten die Gastgeber rasch nach, als Marco Haderer in der 50. Minute sein zweites Tor des Tages zum 7:0 erzielte. Den Schlusspunkt setzte Simon Luger in der 74. Minute mit dem 8:0. An der Überlegenheit der Heimischen änderte sich damit nichts mehr, weil Kirchberg-Thening auch nach dem Seitenwechsel am Drücker blieb.

Viel Lob für ganzen Verein, Blick geht schon nach Pasching

Entsprechend deutlich fiel auch Isaks Einordnung des Gegners aus. „Von Gegenwehr war wenig zu spüren“, sagte er und meinte, seine Mannschaft habe dem Tabellenletzten „kaum Luft oder gar keine Luft zum Atmen“ gegeben. Bei aller Klarheit im Urteil richtete der Funktionär den Blick aber auch schon wieder nach vorne. Er hob die „Top-Leistung“ der eigenen Mannschaft hervor, verwies zusätzlich auf die Reservemannschaft und sprach damit von einem rundum gelungenen Samstag für den Verein. Nächste Woche geht es auswärts gegen Pasching weiter. „Wir freuen uns auf nächste Woche und ich bin hundertprozentig überzeugt, dass wir dort auch ein gutes Ergebnis erreichen können“, sagte Isak.

2. Klasse Mitte: Kirchberg-Th. : SV Alkoven - 8:0 (6:0)

  • 74
    Simon Luger 8:0
  • 50
    Marco Haderer 7:0
  • 37
    Thomas Luger 6:0
  • 32
    Julian Manderscheid 5:0
  • 22
    Julian Stadlinger 4:0
  • 15
    Julian Stadlinger 3:0
  • 10
    Thomas Luger 2:0
  • 4
    Marco Haderer 1:0