In der 2. Klasse Mitte hat ASKÖ SC Kirchberg-Thening das Heimspiel gegen SPG Neue Heimat Linz/Edelweiss 1b mit 2:0 gewonnen. Marco Haderer brachte die Gastgeber schon in der 2. Minute in Führung und legte in der 22. Minute nach, damit war die Partie früh in die gewünschte Richtung gekippt. "Der Doppelschlag hat relativ schnell die Spannung herausgenommen", sagte Sportlicher Leiter Manfred Isak, der die Vorstellung seiner Mannschaft als sehr reif einordnete und nur bei der letzten Konsequenz im Abschluss noch Luft nach oben sah.
Kirchberg brauchte keinen langen Anlauf, um in dieses Heimspiel hineinzufinden. Dass Marco Haderer bereits in der 2. Minute das 1:0 erzielte, gab dem Heimteam sofort Ruhe und brachte die Partie schnell auf Schiene. Noch wichtiger war aus Sicht von Isak aber, wie das 2:0 zustande kam und welchen Einfluss es auf den weiteren Verlauf hatte. "Der Doppelschlag durch zwei Eigenfehler von Neue Heimat, die wir eiskalt ausgenützt haben, war ausschlaggebend", sagte der Sportliche Leiter. Mit dem 2:0 durch Haderer in der 22. Minute war die Ausgangslage früh klar, zur Pause stand derselbe Spielstand und Kirchberg hatte das Match bereits deutlich in seine Richtung gezogen.
Nach diesem frühen Vorsprung sah Isak über weite Strecken eine Mannschaft, die das Spiel ordentlich im Griff hatte und defensiv kaum etwas anbrennen ließ. Gerade dieser Teil gefiel ihm besonders, weil es nicht nur beim Ergebnis, sondern auch in der Art des Auftritts wenig zu beanstanden gab. "Wenn du das sechste Spiel in Folge zu null gewinnst und du immer noch Optimierungsbedarf hast, dann ist es natürlich die letzte Konsequenz in der Chancenauswertung", sagte er. Genau dort setzte seine Kritik an, denn Kirchberg blieb laut seiner Einschätzung zwar chancenreich, spielte die Angriffe aber nicht immer sauber bis zum Abschluss fertig. Umso höher bewertete Isak die Leistung, weil diesmal auch einige Stammspieler fehlten: "Die Jungs, die heute am Feld waren, haben das absolut gut und souverän gelöst."
Auch für den Gegner fand Isak eine faire Einordnung, ohne den eigenen Auftritt kleiner zu reden. Die Gäste seien "in seinen Möglichkeiten bemüht" gewesen, hätten "nie aufgehört" und seien "immer griffig" geblieben. Gleichzeitig erklärte er auch, warum sie am Ende ohne Treffer blieben: "Spätestens 30 Meter vor unserem Tor war Schluss." Weil es aus seiner Sicht keine strittigen Szenen gegeben habe, lobte er zudem den Unparteiischen für eine "sehr konsequente" Leistung und eine "super Linie". Mit diesem 2:0 hält Kirchberg nach zwölf Runden bei 26 Punkten und bleibt im Vorderfeld der Tabelle. Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt aber nicht, denn zum Abschluss wartet noch das Spiel in Treffling, wo laut Isak wieder alle Spieler an Bord sein sollen, ehe es in die Winterpause geht.