Die DSG Union Gutau steht derzeit auf Rang neun der 2. Klasse Nord-Mitte. Neo-Trainer Roland Ametzberger sprach über die Ziele für die anstehende Rückrunde sowie die aktuelle personelle Situation im Team. Dabei stellte er vor allem die langfristige Entwicklung der jungen Mannschaft in den Mittelpunkt. Zudem blickte er auf die Auftaktpartie der Rückrunde voraus und zog ein positives Fazit der Vorbereitung inklusive Trainingslager, in dem unter guten Bedingungen intensiv gearbeitet werden konnte.
Zur Winterpause übernahm Roland Ametzberger das Traineramt in Gutau. Aktuell liegt das Team auf Rang neun der Tabelle, wobei der neue Trainer den Fokus bewusst nicht ausschließlich auf die momentane Platzierung legt. Vielmehr geht es darum, langfristig etwas aufzubauen, Strukturen zu festigen und eine klare sportliche Entwicklung einzuleiten.
„Im Winter hat sich bei uns personell auf Seiten der Spieler nur wenig verändert. So zog es Torhüter Richard Stock nach Schweinbach. Weshalb wir nun auf junge eigene Talente setzen werden. Unser primäres Ziel ist klar definiert: die Entwicklung unserer jungen Mannschaft. Ergebnisse sind wichtig, aber sie stehen in dieser Phase bewusst an zweiter Stelle. Entscheidend ist, dass sich die Spieler individuell und kollektiv verbessern, Spielprinzipien verstehen und langfristig stabiler sowie mutiger auftreten. Wir wollen eine Mannschaft formen, die nachhaltig wächst und Schritt für Schritt ihr Potenzial ausschöpft“, so der Trainer.
In der Rückrunde wollen die Gutauer konstanter auftreten und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Der Fokus liegt dabei klar auf der Stabilisierung der Leistungen und dem weiteren Wachstum der jungen Mannschaft. Gleich zum Auftakt wartet jedoch eine schwierige Aufgabe: Auswärts geht es zum Tabellenzweiten nach Alberndorf, wo sich zeigen wird, wie weit das Team nach der Vorbereitung bereits ist.
„Ein wesentlicher Baustein der Vorbereitung war das Trainingslager in Schielleiten. Bei hervorragendem Wetter und perfekten Bedingungen konnten wir intensiv und konzentriert arbeiten. Neben taktischen Inhalten lag der Schwerpunkt vor allem auf Abstimmung, Kommunikation und Automatismen im Spiel. Gleichzeitig war das Trainingslager auch abseits des Platzes sehr wertvoll, da die Mannschaft als Gruppe weiter zusammengewachsen ist und ein stärkeres gemeinsames Verständnis entwickelt hat. Der Auftakt gegen Alberndorf wird gleich eine erste Standortbestimmung sein. Dabei geht es weniger um das nackte Resultat, sondern vielmehr darum, zu sehen, wo wir aktuell stehen, welche Inhalte bereits greifen und in welchen Bereichen wir weiterarbeiten müssen. Gegen den Tabellenzweiten wird es auf jeden Fall sehr anspruchsvoll, dennoch bin ich zuversichtlich auf einen positiven Rückrundenauftakt“, äußerte sich Ametzberger.