Im Duell der 2. Klasse Nord-Mitte traf Union Stiftinger Bau Unterweitersdorf zuhause auf Union Alberndorf – am Ende stand ein 1:3. Für Alberndorf trafen Jan Gangl, Rafael Danninger und Benjamin Brandstetter, Unterweitersdorf glich zwischenzeitlich durch Xaver Aichinger aus. Trainer Matthias Lang sprach von einem kampfbetonten Spiel und sah den Elfmeter kurz vor der Pause als Knackpunkt. Außerdem hob er die starke Einzelaktion Brandstetters hervor und lobte sein Team für die konsequente Arbeit gegen die langen Bälle der Gastgeber.

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Alberndorf startete zielstrebig in diese Auswärtspartie und belohnte sich früh: Nach 16 Minuten stellte Jan Gangl auf 0:1. Die Antwort der Heimischen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später glich Xaver Aichinger zum 1:1 aus – ein deutlicher Fingerzeig, dass es ein zähes Ringen um jeden Meter werden würde. „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel“, fasste Matthias Lang die ersten 45 Minuten zusammen. Die entscheidende Szene aus Alberndorfer Sicht folgte kurz vor der Pause: In der 41. Minute brachte Rafael Danninger sein Team wieder in Front. Lang ordnete die Situation klar ein: „Der Elfmeter kurz vor der Halbzeit war für uns der Knackpunkt.“ Mit der 1:2-Führung im Rücken ging es in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn blieb die Partie intensiv, viele Zweikämpfe prägten die Duelle im Mittelfeld. Alberndorf stellte sich auf die Spielweise des Gegners ein und verteidigte kompromisslos. „Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen. Wir haben uns reingekämpft und die langen Bälle der Gastgeber sehr gut verteidigt“, erklärte Lang. Nach vorne forderte er noch mehr Genauigkeit: „Im letzten Drittel hätten wir genauer sein können.“ Trotzdem hatte sein Team in der Schlussphase die klareren Momente. In der 77. Minute sorgte Benjamin Brandstetter mit dem 1:3 für die Vorentscheidung. Langs Lob fiel deutlich aus: „Benjamin hat sich durchs Mittelfeld stark durchgesetzt und mit einem sehenswerten Treffer seine Leistung gekrönt, auch Clemens Kneidinger war heute sehr wichtig für die Mannschaft. Er hat gerackert und gearbeitet für das Team." Und er legte nach: „Zum Schluss hätten wir noch zwei, drei Tore machen können – der Sieg ist meiner Meinung nach verdient.“
Unterweitersdorf präsentierte sich als das erwartet robuste Team. „Unterweitersdorf ist zweikampfstark und sehr robust, sie haben vorwiegend mit langen Bällen gespielt“, so Lang, der zugleich betonte, dass seine Elf genau darauf die passende Antwort gefunden habe. Auch für den Unparteiischen fand der Alberndorf-Trainer faire Worte: „Es gibt immer etwas zu diskutieren, aber grundsätzlich hat er es ordentlich gemacht.“ Mit dem Dreier untermauert Alberndorf seine Spitzenposition (48 Punkte), während Unterweitersdorf im hinteren Tabellenbereich bleibt (19). Lang richtet den Fokus schon auf die nächste Aufgabe: „Wir haben jetzt jede Woche ein Endspiel.Die Mannschaft nimmt das sehr gut an und zeigt jede Woche , vor allem im Training - Mentalität, die es auch nach einem Rückschlag , wie letzter Woche gegen Kefermarkt braucht. Gegen Magdalena wollen wir wieder konzentriert arbeiten, vollen Fokus drauflegen und mit einer guten Mannschaftsleistung den nächsten Punkt erringen.“