Spielberichte

Manuel Hauser (Trainer SPG Windhaag/Leopoldschlag): „Ein verdienter Sieg in der Höhe“

SPG Windhaag/Leopoldschlag
Union Reichenau

In der 2. Klasse Nord-Mitte setzte sich die SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag am 21. Spieltag mit 4:0 gegen Union Reichenau-Ottenschlag-Haibach durch. Nach verhaltenem Beginn übernahmen die Hausherren zusehends die Kontrolle, trafen vor der Pause zur Führung und legten in der Schlussphase dreimal nach. Trainer Manuel Hauser sprach anschließend von einem verdienten Erfolg in dieser Höhe und hob die Szene zum 2:0 als Knackpunkt hervor. Reichenau hatte nach der Pause zwar ein kurzes Aufbäumen, insgesamt aber mehr Spielanteile bei Windhaag/Leopoldschlag, das lange anrannte, Chancen liegen ließ und am Ende eiskalt zuschlug.

Tormann beim Abstoß

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Windhaag legt vor, hält Kurs und entscheidet spät

Beide Teams tasteten sich zunächst ab, doch mit zunehmender Spieldauer bekam Windhaag/Leopoldschlag Zugriff. In Minute 33 war es so weit: Bastian Zuschrott brachte die Hausherren 1:0 in Front, ein wichtiges Signal in einem bis dahin engen Spiel. Mit dieser Führung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Gastgebern früh die Möglichkeit, den Deckel draufzumachen, doch mehrere gute Chancen blieben ungenutzt – Reichenau meldete sich kurz, ohne Zählbares mitzunehmen. Die Entscheidung fiel spät: In der 79. Minute erhöhte Raphael Hackermüller auf 2:0, nur zwei Minuten später legte erneut Zuschrott das 3:0 nach (81.). Den Schlusspunkt setzte Robin Schinagl in der 86. Minute zum 4:0. Unterm Strich stand ein souveräner Auftritt mit klarer Steigerung im letzten Drittel und einer konsequenten Schlussphase, in der Windhaag seine Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel brachte.

Hauser über den Knackpunkt und die Stärken seines Teams

Trainer Manuel Hauser ordnete den Auftritt klar ein. „Am Anfang war es ein Abtasten beider Mannschaften. Wir kamen dann besser ins Spiel und machten das 1:0“, sagte er zum Start. Den entscheidenden Moment sah er unmissverständlich: „Ja, das 2:0.“ Hauser beschrieb die Szene detailliert: „Es war ein Ball auf unsere Nummer neun, Robin Schinagl. Er überspielte den Gegenspieler, legte quer auf Raphael Hackermüller, und der musste nur noch zum 2:0 einschieben.“ Besonders zufrieden war der Coach mit der Offensivarbeit: „Das Spiel ins letzte Drittel nach vorne hat super funktioniert – und zum Schluss auch die Chancenverwertung.“ Zum Gegner meinte Hauser: „Reichenau kam zu wenigen Chancen. Kurz nach der Halbzeit gab es ein kurzes Aufbäumen, aber sonst hatten wir mehr Spielanteile.“ Diskussionsstoff lieferte lediglich eine Szene: „In der 23. Minute hätte man bei einem Handspiel im Sechzehner auf Elfmeter für uns entscheiden können“, so Hauser – und ergänzte fair: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“

Tabelle, Trend und ein klarer Auftrag für die letzten Runden

Mit dem deutlichen Heimsieg untermauert Windhaag/Leopoldschlag seinen Platz im sicheren Mittelfeld. Laut aktueller Tabelle hält die SPG bei 27 Punkten und rangiert damit auf Platz acht, während Reichenau mit 16 Zählern auf Rang 14 liegt. Der Auftritt passt zur Marschroute, die Hauser ausgibt: vorne zielstrebig ins letzte Drittel, hinten wenig zulassen und Geduld behalten, bis sich die Tore öffnen. Gegen Reichenau dauerte es bis in die Schlussphase, doch genau dort agierte Windhaag eiskalt. Für die restlichen Runden bedeutet das: an die Stabilität der ersten Hälfte anknüpfen, die Effizienz der letzten Minuten mitnehmen – und weiter Punkte sammeln, um den guten Trend zu bestätigen.

2. Klasse Nord-Mitte: Windhaag/Leopoldschlag : Reichenau - 4:0 (1:0)

  • 86
    Robin Schinagl 4:0
  • 81
    Bastian Zuschrott 3:0
  • 79
    Raphael Hackermüller 2:0
  • 33
    Bastian Zuschrott 1:0