Spielberichte

„Beim 3:0 war es entschieden“ – Köglberger: Vorne fehlte St. Magdalena 1b die Konsequenz

Union Gutau
SK St. Magdalena 1b

In der 2. Klasse Nord-Mitte setzte sich die DSG Union Gutau daheim mit 3:0 (2:0) gegen den SK St. Magdalena 1b durch. Aus Sicht der Gäste gaben am Ende Routine und Effizienz den Ausschlag. Ein Standard brachte Gutau auf Kurs, kurz vor der Pause legten die Hausherren nach, nach dem Seitenwechsel sorgte ein Eigentor für die Entscheidung. Magdalena-1b-Coach Sascha Köglberger sprach von fehlender Konsequenz im letzten Drittel und einem Gegner, der seine Chancen eiskalt nützte.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Gutau schlägt nach Standard zu und legt vor der Pause nach

Magdalena 1b erwischte keinen idealen Start. „Grundsätzlich starten wir eher schlecht ins Spiel, wo Gutau nach wenigen Sekunden eins zu null in Führung gehen kann oder muss“, blickte Sascha Köglberger zurück. Danach fand seine Elf besser hinein. „Ich glaube, dass wir dann mehr Spielkontrolle bekommen“, meinte der Trainer. In Führung ging aber Gutau – und das aus einer Standardsituation: Nach einem Eckball stellte Florian Rammel in der 35. Minute auf 1:0. „Das Eins-zu-Null ist eine Standardsituation, der Eckball entsteht wohl aus einem Fehler im Spielaufbau – gegen eine routinierte Mannschaft kann man da auch mal ein Standardtor kriegen“, ordnete Köglberger ein. Noch vor der Pause kam der nächste Stich: In der 43. Minute traf Raphael Marlon Voit zum 2:0. „Mit ein wenig Ballglück steht’s zwei null“, sagte Köglberger – zur Halbzeit lag sein Team doppelt zurück.

Magdalena 1b drückt, aber verpasst das Tor – das 3:0 bringt die Entscheidung

Nach Wiederbeginn suchte St. Magdalena 1b den Anschluss und hatte Gelegenheiten, doch es fehlte der letzte Punch. „Im letzten Drittel haben wir teilweise falsche Entscheidungen getroffen und waren in möglichen Abschlusspositionen nicht konsequent genug“, ärgerte sich Köglberger. Ein Freistoß klatschte nur an die Latte, weitere aussichtsreiche Situationen blieben ungenutzt. „Wir hätten davor schon die eine oder andere Chance gehabt, ein super Freistoß ist an die Latte gegangen – wir machten die Chancen einfach nicht“, so der Coach. Effizienter präsentierte sich weiter Gutau. In der 56. Minute fiel das 3:0 – offiziell als Eigentor von Simon Gschwandtner geführt. „Beim Drei-Null war es eigentlich klar, dass das Spiel entschieden ist“, sagte Köglberger, der dem Gegner ein Kompliment machte: „Gutau war die routiniertere Mannschaft, die eiskalt die Chancen in Tore umgemünzt hat.“

Köglberger lobt Gutau-Keeper und bewertet den Schiedsrichter nüchtern

Zur Geschichte des Abends gehörte für den Gäste-Trainer auch der starke Rückhalt der Hausherren. „Gutau hat einen Tormann in Topform gehabt, der unsere zwei, drei guten Möglichkeiten wirklich super gehalten hat – das muss man anerkennen“, betonte Köglberger. Den Unparteiischen beurteilte er ausgewogen. „Grundsätzlich war es eine gute Schiedsrichterleistung“, sagte er, verwies aber auf zwei knappe Szenen: „Den Eckball zum Eins-zu-Null kann man auch auf Abstoß entscheiden – ich hätte es eher als Abstoß gesehen, ohne großen Vorwurf. Und beim Stand von drei zu null gibt’s ein Handspiel von einem Gutau-Spieler, meiner Meinung nach im Sechzehner, aber es war eine knappe Entscheidung.“ Wichtig war ihm die Einordnung: „Das wäre nicht mehr spielentscheidend gewesen.“ Unterm Strich fasste er zusammen: „Zwei Mannschaften auf ähnlichem Niveau, wo sich am Ende die effektivere und routiniertere Mannschaft klar durchgesetzt hat.“

Stolz auf die junge Truppe – Luft nach oben im letzten Drittel

Trotz der klaren Niederlage wollte Köglberger den Blick nicht senken. „In Summe bin ich stolz auf die Mannschaft, die jede Woche aufs Neue wieder ein bisschen neu zusammengewürfelt wird“, sagte der Coach von St. Magdalena 1b. „Wir haben super junge Talente drinnen, die sicher noch etwas Zeit brauchen, aber in Summe muss man sagen, dass jeder Spieler, der in dieser Saison zum Einsatz gekommen ist – von den Fünfzehnjährigen weg – eine gute Saison gespielt hat.“ Sportlich bewegen sich beide Teams im Mittelfeld der Liga, Magdalena 1b vor Gutau. Der Auftrag für die kommenden Wochen ist klar formuliert: mehr Ruhe und bessere Entscheidungen im letzten Drittel, schneller zum Abschluss kommen.

2. Klasse Nord-Mitte: Gutau : St. Magdalena 1b - 3:0 (2:0)

  • 56
    Eigentor durch Simon Gschwandtner 3:0
  • 43
    Raphael Marlon Voit 2:0
  • 35
    Florian Rammel 1:0