In der 2. Klasse Nord-Mitte setzte sich die SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag beim SV Wimberger Sandl klar mit 4:1 durch. Bereits zur Pause lagen die Gäste 2:0 vor, am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg. Trainer Manuel Hauser führte den Ausschlag vor allem auf zwei Punkte zurück: „Das Flügelspiel und das schnelle 1:0 haben den Unterschied gemacht.“ Sandl hielt anfangs ordentlich dagegen, doch Windhaag/Leopoldschlag blieb zielstrebig und nutzte seine Chancen.

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Beide Teams begannen vorsichtig, doch die Gäste fanden zusehends besser hinein. Bereits in der 6. Minute setzte Windhaag/Leopoldschlag den Ton: Alexander Friesenecker markierte das 0:1. Hauser beschrieb die Szene so: „Beim 1:0 gab es einen langen Ball. Unser Flügelspieler setzte sich auf der Seite entscheidend durch und schlenzte den Ball schön ins lange Eck.“ Windhaag/Leopoldschlag blieb danach das aktivere Team und wurde kurz vor der Pause belohnt. In Minute 42 erhöhte Maximilian Wagner auf 0:2 – sein Abschluss wurde noch abgefälscht und war damit für Sandls Hintermannschaft kaum zu verteidigen. „Wir sind immer besser ins Spiel gekommen und haben uns die Führung erarbeitet“, sagte Hauser, der in dieser Phase vor allem das klare Spiel über außen und die Konsequenz im letzten Drittel lobte.
Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste den Druck hoch und fanden weiter gute Umschaltsituationen. In der 63. Minute war es dann so weit: Julian Manzenreiter stellte auf 0:3. Hauser ordnete ein: „Das Spiel über die Flügel und das Umschaltspiel hat sehr gut funktioniert.“ Sandl gab sich jedoch nicht auf und kam in einer turbulenten 75. Minute erst in Unterzahl – Rot für Marcel Felbermayer – und dann durch Tomas Krivacek zum 1:3-Anschluss. Windhaag/Leopoldschlag blieb ruhig, verteidigte die Führung und setzte in der langen Nachspielzeit den Schlusspunkt: Manzenreiter traf in Minute 90.+6 erneut zum 1:4. „Wir waren kompakter, spritziger und vor dem Tor konsequenter“, fasste Hauser die Unterschiede zusammen. Seine Worte passten zum Bild: Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt und ließen hinten lange wenig zu.
Für Gesprächsstoff sorgte eine Szene, die aus Sicht von Manuel Hauser offen blieb: „Der nicht gegebene Elfmeter der Heimmanschaft ist auf jeden Fall diskussionswürdig. Der Schiedsrichter hat auf den Punkt gezeigt, kam dann zu meinem Co-Trainer, diskutierte kurz mit ihm und nahm den Elfer wieder zurück.“ Eine Bewertung der Situation fiel dem Coach schwer: „Ich habe es nicht genau gesehen“ Unabhängig davon lobte er den Gegner: „Sandl ist am Anfang sehr stabil gestanden, hat gut verteidigt und im Mittelfeld Bälle gewonnen.“ Bei der eigenen Mannschaft hob Hauser die klaren Stärken hervor: „Unser Flügelspiel und das Umschalten waren heute sehr gut.“ Entwicklungspotenzial sieht er dennoch: „Beim Herausspielen und in der Ruhe am Ball können wir noch zulegen.“ In der Abschlusstabelle halten die Gäste bei 32 Punkten auf Rang neun, Sandl beendet die Saison mit 23 Zählern auf Platz zwölf – ein Rahmen, der den Auftritt in Sandl passend einordnet.