Spielberichte

„Der Wille zum Sieg“: SV Sandl legt mit frühem Vanek-Doppelpack Grundstein zum 3:1-Sieg

SV Wimberger Sandl
Union Kefermarkt

Zum Saisonauftakt der 2. Klasse Nord-Mitte hat der SV Wimberger Sandl zuhause die Union Kefermarkt mit 3:1 bezwungen und damit gleich ein Ausrufezeichen gesetzt. Entscheidend war aus Sicht von Neo-Trainer Markus Satzinger vor allem eines: „Der Wille zum Sieg.“ Der frühe Doppelschlag durch Patrik Vanek brachte die Hausherren rasch auf Kurs, doch ganz so einfach, wie es die Halbzeitführung vermuten ließ, war die Partie gegen einen starken Gegner nicht.

Mehrere Paar Trainingsschuhe stehen am Spielfeldrand neben der Bande

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vanek sorgt schon in den ersten Minuten für klare Verhältnisse

Dass dieser Auftakt für SV Wimberger Sandl so gut anlief, lag vor allem an den ersten Minuten. Patrik Vanek traf bereits in der 1. Minute zum 1:0 und legte in der 4. Minute sofort das 2:0 nach. Für Markus Satzinger war genau diese Phase spielentscheidend. „Entscheidend waren die ersten beiden Tore in der ersten und in der vierten Minute. Wir haben Union Kefermarkt komplett überrascht und dadurch war der Spielverlauf natürlich optimal“, sagte der Trainer. Dazu passte auch sein Eindruck vom Beginn der Partie insgesamt. „Wir waren von Anfang an die spieldominierende Mannschaft“, erklärte Satzinger. Erst nach rund zwanzig Minuten, so seine Einschätzung, „ist der Faden ein bisschen abgerissen“, ehe sich die Begegnung ausgeglichener entwickelte. Mit dem 2:0 zur Pause hatte SV Wimberger Sandl aber genau jene Ausgangslage, die man sich für so ein Heimspiel wünscht.

Nach dem Anschluss bleibt Sandl ruhig

Nach dem Seitenwechsel musste Union Kefermarkt naturgemäß mehr riskieren. Satzinger hatte das auch so wahrgenommen und schilderte diese Phase entsprechend klar: „Nach der Pause erhöhte Union Kefermarkt logischerweise den Druck, da sie den Anschlusstreffer machen wollten.“ Trotzdem wurde daraus lange kein offener Schlagabtausch. Der Trainer sprach vielmehr von einem chancenarmen Spiel bis ungefähr zur 65. oder 70. Minute. Danach übernahm SV Wimberger Sandl wieder das Kommando und hatte laut Satzinger „vier oder fünf hundertprozentige Chancen“, die jedoch ungenutzt blieben. Genau dadurch blieb Union Kefermarkt im Spiel und kam in der 83. Minute durch Nico Doblhammer noch einmal auf 2:1 heran. Die Antwort der Heimischen fiel allerdings passend aus: In der 89. Minute stellte Patrik Vanek mit seinem dritten Treffer des Tages den 3:1-Endstand her und beseitigte damit die letzten Zweifel.

„Der Siegeswille, der Kampf und die Kampfbereitschaft“

Warum SV Wimberger Sandl diese Partie am Ende auf seine Seite zog, machte Markus Satzinger nicht an Taktiktafeln oder Einzelaktionen fest. Für ihn lag der Unterschied in einer Haltung, die seine Mannschaft über weite Strecken auf den Platz brachte. Schon früh im Gespräch nannte er als entscheidenden Faktor „den Willen meiner Mannschaft“. Später wurde er noch konkreter und sagte: „Bei meiner Mannschaft funktionierten am besten der Siegeswille, der Kampf und die Kampfbereitschaft.“ Gerade diese Aussagen passen zu einem Spiel, in dem SV Wimberger Sandl nach dem starken Start nicht alles spielerisch lösen konnte, aber dennoch stabil blieb. Dass der Trainer trotz des Sieges noch Reserven sieht, verschwieg er ebenfalls nicht. „Luft nach oben ist: Wir wollen noch mehr Fußball spielen als heute“, sagte Satzinger und verband das Lob für den Auftakt gleich mit einer klaren Erwartung an die kommenden Wochen.

Viel Lob für die Mannschaft und eine nüchterne Einordnung des Gegners

Auch den Auftritt der Union Kefermarkt ordnete der neue Trainer ohne großes Drumherum ein. „Die Union ist im Mittelfeld sehr spielstark, läuferisch gut, aber nach vorne und im Abschluss war der Gegner heute nicht vorhanden“, meinte Satzinger. Aus seiner Sicht erklärt genau das, warum der SV Sandl trotz der ausgeglicheneren Phasen und trotz des späten 2:1 insgesamt die Kontrolle behielt. Passend dazu sagte er auch: „Kefermarkt hatte im gesamten Spiel nur zwei, drei Torchancen, inklusive Tor, und sonst hat der SV das Spiel fest im Griff gehabt.“ Diskussionsstoff abseits des Resultats gab es für ihn ebenfalls keinen. „ Schiedsrichter Musat war eins A. Es gibt keine Situation, wo irgendeine Diskussion gewesen wäre.“ Zum Schluss wollte Satzinger vor allem eines loswerden: „Ich als Trainer möchte meiner gesamten Mannschaft zu dieser kämpferischen und super Leistung gegen einen Titelkandidaten wie Kefermarkt gratulieren.“ Mit drei Punkten zum Auftakt hat Sandl genau die Basis gelegt, die man sich für den Start in eine neue Saison erhofft.

2. Klasse Nord-Mitte: SV Wimberger Sandl : Kefermarkt - 3:1 (2:0)

  • 89
    Patrik Vanek 3:1
  • 83
    Nico Doblhammer 2:1
  • 4
    Patrik Vanek 2:0
  • 1
    Patrik Vanek 1:0