Spielberichte

„Wir haben uns den Punkt verdient“ – Neo-Trainer Satzinger lobt Sandls geschlossene Leistung beim 1:1

Perg/Windhaag
SV Wimberger Sandl

Auch in Runde zwei der 2. Klasse Nord-Mitte reichte es für den SV Wimberger Sandl bei der SPG Perg/Windhaag am Ende zu einem 1:1, das Neo-Trainer Markus Satzinger als verdienten Auswärtspunkt einordnete. Seine Mannschaft ging früh durch Patrik Vanek in Führung, musste nach dem Ausgleich von Diamant Katona aber noch lange arbeiten. Weil Sandl gegen den Ball gut stand, viel Einsatz zeigte und bis zum Schluss im Spiel blieb, nahm der neue Trainer aus Perg vor allem die geschlossene Leistung mit.

Torwart in türkisem Trikot

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Vanek trifft, Katona gleicht aus

Aus Sicht von Markus Satzinger nahm die Begegnung früh die erwartete Richtung. „SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag war spieldominierend und wir haben immer wieder Nadelstiche gesetzt“, sagte der Trainer des SV Wimberger Sandl. Dass seine Mannschaft trotzdem in der 11. Minute durch Patrik Vanek mit 1:0 in Führung ging, passte genau zu diesem Bild, weil Sandl die eigenen Momente nützte. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Schon in der 20. Minute glich Diamant Katona zum 1:1 aus, und mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Nach der Pause blieb die Entscheidung offen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie laut Satzinger eng und offen. „In der ersten Hälfte war SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag ziemlich dominant, die zweite Hälfte war ziemlich ausgeglichen. Bis auf einen Stangenschuss von SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag war die Partie bis zum Schluss komplett offen“, ordnete er ein. Gerade deshalb bekam das Remis aus Sandler Sicht zusätzlich Gewicht. Nach dem 1:1 hätten die Hausherren das Spiel mit drei oder vier guten Möglichkeiten entscheiden können, gleichzeitig hatte der SV Wimberger Sandl kurz vor Schluss durch Tomas Lestina noch eine Riesenchance auf den Siegtreffer.

Sandl lebte von Einsatz und Ordnung

Satzinger hob nach dem Schlusspfiff vor allem jene Dinge hervor, auf die er bei seiner Mannschaft Wert legt. „Wir waren gegen den Ball gut, und der Einsatz und der Wille, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, waren da“, sagte der Trainer. Genau diese Mischung sei ausschlaggebend gewesen, um den Druckphasen standzuhalten und in Perg etwas mitzunehmen. Gleichzeitig sprach er auch an, was aus seiner Sicht zum vollen Erfolg fehlte: „Uns ist ein wenig die Ruhe im Spiel abgegangen, um einen Sieg nach Hause zu spielen.“ Dass er das 1:1 trotzdem klar positiv bewertete, machte er ebenso deutlich: „Ich möchte meiner Mannschaft zu der geschlossenen Leistung, kämpferisch sowie taktisch, gratulieren. Wir haben uns den Punkt verdient.“

Punktgewinn mit Gewicht

Dass dieser Zähler für den SV Sandl kein Zufallsprodukt war, machte Satzinger auch mit seinem Blick auf den Gegner klar. „Die SPG Perg/Windhaag ist eine sehr gute Mannschaft, für mich auch ein Titelkandidat in dieser Klasse. Sehr spielstark und sehr gefährlich im schnellen Umschaltspiel nach vorne“, sagte er. Auch die Linie von Schiedsrichter Bindeus sprach er an und meinte, in der ersten Hälfte sei zu wenig und in der zweiten dafür sehr kleinlich gepfiffen worden. Entscheidend war für ihn am Ende aber etwas anderes: Der SV hält nach zwei Runden bei vier Punkten und konnte aus einem schwierigen Auswärtsspiel eine Leistung mitnehmen, auf der sich aufbauen lässt.

2. Klasse Nord-Mitte: Perg/Windhaag : SV Wimberger Sandl - 1:1 (1:1)

  • 20
    Diamant Katona 1:1
  • 11
    Patrik Vanek 0:1