In der 2. Klasse Nord-Mitte hat sich die Sportunion Greisinger Münzbach am Sonntagnachmittag von der Union Pabneukirchen mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Die Gäste führten nach Toren von Manuel Gruber und Julian Hinterdorfer schon mit 2:0, mussten nach zwei Standards aber noch den Ausgleich hinnehmen. Für Trainer Christian Schachenhofer war das Remis dennoch stimmig, weil seine Mannschaft kämpferisch deutlich zulegte und Münzbach über weite Strecken gut vom eigenen Tor fernhielt.

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Schachenhofer schilderte eine Partie, die weniger von langen Ballstafetten als vom ständigen Arbeiten gegen den Ball lebte. „Es war über die ganze Laufzeit gesehen eine sehr kampfbetonte Partie“, sagte der Trainer der Gäste, der seine Mannschaft vor allem in der Defensive stabil sah. Münzbach hatte zwar immer wieder seine Phasen, kam nach seiner Einschätzung aber längst nicht so oft sauber in gefährliche Räume, wie es die Gastgeber normalerweise schaffen. „Wir haben die Angriffe von Münzbach im Prinzip gut wegverteidigt“, sagte Schachenhofer. Pabneukirchen setzte selbst mit wenigen, aber guten Aktionen Akzente und kam so auch zu Chancen. In der 35. Minute brachte Manuel Gruber die Gäste mit 1:0 in Führung, womit ein enger erster Durchgang zugunsten von Pabneukirchen in die Pause ging.
Dass nach dem Seitenwechsel zunächst Druck von Münzbach kommen würde, überraschte Schachenhofer nicht. „Wir wussten, dass am Beginn der zweiten Halbzeit Druck auf uns zukommen wird“, sagte er. Umso wichtiger war aus seiner Sicht der Treffer zum 2:0 durch Julian Hinterdorfer in der 47. Minute. „Da haben wir mit dem 2:0 die perfekte Antwort gehabt“, meinte der Pabneukirchner Coach. Ruhe brachte dieser Treffer aber nicht hinein, denn schon in der 50. Minute verkürzte Laszlo Lengyel für Münzbach auf 1:2. Schachenhofer ordnete diesen Treffer als direkt verwandelten Freistoß ein, und damit war die Partie sofort wieder offen. Der Trainer sprach danach von einem weiterhin kampfbetonten Spiel, in dem er körperliche Vorteile eher bei Münzbach sah. In der 69. Minute kam die Heimelf dann durch Bernhard Buchmayr zum 2:2, als ein Corner am Ende per Kopfball im Tor landete.
Gerade weil nach dem Anschlusstreffer und erst recht nach dem Ausgleich noch auf beide Tore gespielt wurde, wollte Schachenhofer das Remis nicht kleinreden. „Es hätte mit etwas mehr Glück für die Union Münzbach oder für uns ausschlagen können, aber so ist es ein gerechtes Unentschieden gewesen“, sagte er. Zufrieden war der Trainer vor allem mit der Haltung seiner Mannschaft. „Die kämpferische Leistung haben wir im Vergleich zu den letzten Spielen wirklich auf den Platz gebracht“, erklärte Schachenhofer. Dazu kam aus seiner Sicht ein klarer Plan gegen die Stärken des Gegners: „Wir haben probiert, ihr starkes Zentrum und den starken Sturm aus dem Spiel zu nehmen.“ Auch für Münzbach fand er anerkennende Worte. Die Gastgeber seien „spielerisch eine sehr starke Mannschaft“ und würden in dieser Liga vorne mitspielen. Umso wichtiger war für die Union Pabneukirchen, das nach vier Runden damit den ersten Punkt anschreibt, dass diesmal nicht nur der Einsatz stimmte, sondern auch etwas Zählbares übrig blieb. „Da sind wir froh, dass wir da etwas mitnehmen konnten“, sagte Schachenhofer.