Nach dem Duell zwischen Union Pabneukirchen und Union Arbing rückte Trainer Stefan Brunner vor allem Ausgeglichenheit und Fairness in den Mittelpunkt. Sein Fazit nach dem 1:0-Auswärtssieg: viel Kontrolle, geduldiger Ballbesitz und nur wenige wirklich große Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auch bei Standards sorgten beide Teams immer wieder für Gefahr. In der 2. Klasse Nord-Ost ordnete Brunner die 90 Minuten als kompakt, diszipliniert und von hohem Ballbesitz geprägt ein – entscheidend war für ihn weniger der knappe Ausgang als die konsequente Umsetzung des Plans und die souveräne Spielleitung.

Foto von My Profit Tutor auf Unsplash
In seiner Einordnung blieb Brunner nüchtern und klar: "Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel bei dem wir aber, gerade in der ersten Halbzeit deutlich mehr Ballbesitz hatten." Er sprach von nur wenigen Chancen auf beiden Seiten und unterstrich, dass sein Team über weite Phasen den Ball laufen ließ. "Spielerisch war es eines der besseren Spiele von uns." Nach einer torlosen ersten Hälfte blieb es lange eng, ehe in der 70. Minute das 1:0 fiel – die Entscheidung. Pachinger Moritz setzte sich über die linke Seite gegen zwei Gegenspieler durch und bracht den Ball zur Mitte, dort stand Thomas Schützenhofer goldrichtig und traf zum verdienten 0:1 für die Union Arbing. Brunners Fokus lag dabei auf Ballbesitz und kontrollierem Spielaufbau. "Die Jungs haben das perfekt umgesetz."
Bei ruhenden Bällen sah Brunner durchgehend Gefahr auf beiden Seiten. Dazu sagte er wörtlich: "Sowohl bei Arbing als auch bei Pabneukirchen waren die Standards sehr gefährlich." Trotz dieser Brisanz hob er den respektvollen Umgang und die faire Linie der Akteure bis zum Schlusspfiff hervor. Seine Bilanz fiel entsprechend positiv aus: "Es war bis zum Schluss ein sehr faires Spiel." Strittige Szenen? Brunner verneinte und lobte die souveräne Spielleitung ausdrücklich: "Der Schiedsrichter und die Linienrichter haben das wirklich sehr gut gemacht." Das unterstreicht die ruhige Gesamtatmosphäre, in der Intensität und Disziplin Hand in Hand gingen.
Taktisch blieb Brunner der eingeschlagenen Marschroute treu: "Ich bin beim ursprünglichen Plan geblieben, weil die Mannschaft ihn sehr gut umgesetzt hat. "Die gesamte Mannschaft hat heute als Einheit gespielt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, besonders möchte ich aber Moritz Pachinger hervorheben er war mit seiner Laufleistung unglaublich, hat auch das Tor vorbereitet. Heute war er sicher der Man of the Match." Mit Blick nach vorne richtet sich der Fokus sofort auf die nächste Aufgabe: "Unser nächstes Spiel ist auswärts gegen Ernsthofen. Das ist ein schwieriger Gegner. Im Herbst hat es "nur" zu einem Unentschieden gereicht. Wir werden uns, wie jede Woche, bestmöglich auf den Gegner einstellen und unseren Matchplan von der ersten bis zur letzten Sekunde durchziehen."