In der 2. Klasse Nord-Ost setzte sich die Union Arbing vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen die SPG Pierbach/Rechberg durch. Die Gastgeber hatten über weite Strecken mehr vom Spiel und trafen in den Schlüsselmomenten: erst kurz vor der Pause durch Dominik Wohlmuth, dann spät durch Johannes Steinkellner. Trainer Stefan Brunner sprach von einem verdienten Sieg, weil seine Elf viele klare Möglichkeiten vorfand und dem Gegner nach einem kurzen Hänger nach Wiederbeginn kaum noch etwas anbot.

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Union Arbing erwischte keinen Traumstart, drückte dem Match aber schnell den Stempel auf. „Es war ein verdienter Sieg, wir hatten deutlich mehr Tormöglichkeiten“, ordnete Trainer Stefan Brunner ein. In der ersten Halbzeit ließ sein Team zwei, drei richtig klare Chancen liegen. Als vieles auf ein 0:0 zur Pause hindeutete, brachte ein Standard den Durchbruch: In Minute 45 segelte ein Freistoß von Karl Fürholzer in den Fünfer, am zweiten Pfosten stand Dominik Wohlmuth goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein. „Das 1:0 vor der Pause war psychologisch sehr wichtig“, betonte Brunner. Nach der Halbzeit nahm Arbing zwei Wechsel vor, um, so der Coach, „eine neue Ausrichtung zu testen“. Die ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff waren aus seiner Sicht „ein bisschen durchwachsen“, doch die Hausherren fanden wieder in die Spur, kontrollierten das Geschehen zunehmend und ließen Pierbach/Rechberg kaum Luft zum Atmen. In der 81. Minute fiel dann die Entscheidung: Ein tiefer Pass hebelte die Gäste-Defensive aus, Johannes Steinkellner tauchte alleine vor dem Tor auf und schob eiskalt zum 2:0 ein.
Brunner legte nach der Partie den Fokus klar auf die Stabilität seiner Mannschaft. „Besonders gut funktioniert hat die Arbeit gegen den Ball. Wir waren stets präsent in den Zweikämpfen“, sagte der Arbinger Trainer. Sein Team habe das Spiel „über weite Strecken kontrolliert“ und sich „Chance um Chance“ erarbeitet. Dass am Ende „nur" zwei Treffer herausschauten, störte ihn wenig, weil das Gesamtpaket stimmte. Die beiden Tore konnte der Coach genau einordnen: „Das erste war ein Freistoß von Karl Fürholzer, lang in den Strafraum. Am zweiten Pfosten stand Dominik Wohlmuth richtig und köpfte ins kurze Eck.“ Beim 2:0 habe „ein tiefer Pass“ den Weg freigemacht, Steinkellner setzte sich gegen seinen Bewacher durch und hat den Ball eiskalt versenkt. Als entscheidende Momente nannte Brunner das Führungstor kurz vor der Pause und den späten Schlusspunkt: „Kurz vor Schluss hat Pierbach/Rechberg noch einmal den Ausgleich gesucht, in dieser Phase machen wir das 2:0 – das war der K.O.-Schlag.“
Auch für den Gegner fand Brunner faire Worte. „Pierbach/Rechberg ist eine kämpferisch starke Truppe. Sie haben versucht, uns vorne mit zwei Stürmern unter Druck zu setzen“, erklärte er. Seine Mannschaft habe das „in den meisten Fällen sehr gut klären“ können – ein weiterer Hinweis darauf, wie solide Arbing an diesem Abend verteidigte. Ein Sonderlob ging an den Unparteiischen: „Die Schiedsrichterleistung war hervorragend. Er hatte das Spiel jederzeit unter Kontrolle, die gelben Karten waren gerechtfertigt.“ In der Tabelle steht Arbing nach 24 Runden mit 35 Punkten auf Rang sieben, die Gäste halten bei 14 Zählern auf Platz 13 – beides spiegelt sich in der Spielanlage wider. Ganz zufrieden ist Brunner dennoch nicht, es gibt immer Dinge zum Verbessern, vor allem in der Kommunikation. Der Blick bleibt positiv: „Wir sind auf einem guten Weg.“