In der 2. Klasse Nord-Ost setzte sich die Sportunion Greisinger Münzbach bei der SPG Pierbach/Rechberg deutlich mit 7:2 durch. Bereits zur Pause führten die Gäste 4:0, getragen von einem hellwachen Auftritt und großer Effizienz. Bernhard Buchmayr traf insgesamt viermal, Jürgen Krichbaumer legte spät einen Doppelpack nach. Trainer Martin Lindtner sprach von einem verdienten Erfolg: „Heute hat man gesehen, dass wir das Spiel gewinnen wollten – und das über neunzig Minuten.“

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Münzbach legte sofort los: Nach nur vier Minuten stellte Bernhard Buchmayr auf 0:1, und die Gäste blieben am Drücker. Zehn Minuten später erhöhte Laszlo Lengyel auf 0:2, ehe Buchmayr mit seinem zweiten Treffer das 0:3 nachlegte (26.). Noch vor dem Seitenwechsel schnürte der Stürmer seinen Hattrick und brachte Münzbach 0:4 in Front (31.). Pierbach/Rechberg kam direkt nach der Pause durch Thomas Raab zum 1:4, doch Münzbach ließ sich nicht aus der Spur bringen: Buchmayr stellte mit seinem vierten Tor auf 1:5 (54.). Axel Kellner verkürzte zwar auf 2:5 (71.), aber in der Schlussphase machte Jürgen Krichbaumer mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten (79., 80.) den 2:7-Auswärtssieg endgültig klar. „Wir haben versucht, Fußball zu spielen und leichte Lösungen gefunden – dadurch sind wir zu unseren Toren gekommen“, erklärte Coach Martin Lindtner.
Für Münzbachs Trainer war die Partie früh auf Schiene. „In der ersten Halbzeit sind wir mit 4:0 in die Kabine gegangen, das war spielentscheidend – dementsprechend war der Sieg in Ordnung“, sagte Martin Lindtner. Seine Mannschaft habe genau das geliefert, was er sehen wollte: „Mit Ball waren wir heute sehr effektiv. Darum haben wir auch sieben Tore geschossen.“ Gleichzeitig blieb der Coach ehrlich in der Analyse und sprach Verbesserungspotenzial an: „Gegen den Ball hatten wir Phasen, in denen wir besser hätten verteidigen können. Im Großen und Ganzen war es aber sehr okay.“ Zum Gegner meinte er nüchtern: „Pierbach hat heute nicht vieles gut gemacht. Wir waren präsent und haben die Situationen genutzt, die wir nutzen wollten.“
Auch abseits der Tore gab es klare Worte. „Der Schiedsrichter war sehr okay, er hatte das Spiel gut im Griff“, erklärte Lindtner. Eine Szene blieb für ihn offen zur Diskussion: „Den Elfer, den sie bekommen haben, kann man vielleicht diskutieren – aber er war nicht spielentscheidend.“ Umso deutlicher hob der Münzbach-Coach die Kulisse hervor: „Die Stimmung war wieder sehr gut. Man hat gesehen, dass wir viele Fans haben, die immer hinter uns stehen. Es hat sich für uns fast wie ein Heimspiel angefühlt.“ In der Tabelle hält Münzbach nach 25 Runden bei 39 Punkten auf Rang sieben, Pierbach/Rechberg bleibt mit 14 Zählern auf Platz 13. Nach diesem 7:2 will Münzbach den Schwung mitnehmen – mit der klaren Maßgabe, die starke Offensivleistung zu bestätigen und gegen den Ball noch eine Schippe draufzulegen.