Zum Saisonabschluss in der 2. Klasse Nord-Ost feierte der SV Pichler Automobile Steyregg gegen die Union Pabneukirchen einen deutlichen 8:0-Heimsieg (3:0). Nach einer kurzen wackligen Phase drehte Steyregg auf und traf fast im Minutentakt. Trainer Thomas Steindl hob das frühe Führungstor hervor: „Das 1:0 hat uns den Druck rausgenommen.“ Seine Mannschaft blieb danach konsequent am Drücker, nutzte die Räume und spielte ihre Angriffe sauber zu Ende – ein klares Zeichen zum Abschluss einer starken Runde.

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Steyregg brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, doch nach rund einer Viertelstunde kippte die Partie klar in Richtung der Hausherren. Thomas Steindl ordnete ein: „In den ersten 15, 20 Minuten hatten wir ein paar Unsicherheiten. Insgesamt war aber kein Zweifel, dass wir die bessere Mannschaft waren.“ Das 1:0 fiel nach einem Eckball durch Sebastian Holzbauer in Minute 20 – genau der Moment, den der Trainer als Schlüssel nennt: „Das 1:0 hat uns den Druck rausgenommen.“ Nur eine Minute später legte Michael Puchner zum 2:0 nach, und in der 29. Minute erhöhte derselbe Puchner auf 3:0. Trotz des klaren Zwischenstands blieb Steindl realistisch: „Sicherheit hat es uns noch nicht gegeben, auch das 3:0 nicht. Da waren ein paar unsichere Szenen dabei.“ Gleichwohl war spürbar, dass Steyregg in den Phasen, in denen es „gemeinsam und scharf“ spielte, die Kontrolle übernahm und sich Chance um Chance herausarbeitete.
Aus der Kabine kam Steyregg kurz „wacklig“, wie es der Trainer ausdrückte. Dann zog die Heimmannschaft die Zügel wieder an – und traf weiter zuverlässig. Jonas Krennmayr besorgte in der 53. Minute das 4:0, Fabian Lehermayr legte in Minute 68 das 5:0 nach. Spätestens da war der Bann endgültig gebrochen. Einmal mehr Puchner stellte in der 80. Minute auf 6:0 und schnürte damit seinen Dreierpack. In der Schlussphase machte Krennmayr mit den Treffern zum 7:0 (83.) und 8:0 (89.) seinen Hattrick perfekt. Steindl gefiel vor allem die Art und Weise: „Wir haben super Situationen herausgespielt. In den Momenten, in denen wir mit Energie und Überzeugung spielen, sind wir automatisch gefährlich.“ Besonders in Hälfte zwei blieb ein „super Tor, bei dem wir den Ball gut rübergespielt haben“, im Kopf des Trainers – sinnbildlich für mutiges, einfaches und zielstrebiges Kombinationsspiel.
Trotz des hohen Ergebnisses fand Steindl faire Worte für Union Pabneukirchen. „Ihre Spielanlage ist, den Ball zu gewinnen und schnell aufs Tor zu gehen. Da hatten sie in einigen Situationen sicher Pech. Sie hätten sich ein Tor verdient gehabt“, sagte der Coach und ergänzte, dass es aus seiner Sicht nichts zu diskutieren gab: „Beim Schiedsrichter gibt es nichts zu diskutieren.“ Auch selbstkritische Töne klangen an: „Im Abschluss können wir noch konsequenter werden.“
In der Tabelle schließt Steyregg die Runde mit 58 Punkten als Drittter ab – hinter Kronstorf und Union Perg 1b. Für den Weg nach vorne formulierte Steindl eine klare Marschroute: „Wir sind ein Team, ein Verein – als großes Ganzes werden wir unsere Ziele erreichen. Hundert Prozent Einsatz für den SV Steyregg, dann erreichen wir alles, was wir uns vornehmen.“