In der 2. Klasse Nord-West trat Union St. Veit im Mühlkreis auswärts bei Union Eidenberg/Geng an und legte einen dominanten Auftritt hin, der in einem 6:0 mündete. Für Trainer Manuel Fröhlich stand dabei weniger das Ergebnis als die Kontrolle und Reife seiner Mannschaft im Vordergrund. „Wir sind mit sehr viel Selbstvertrauen in das Spiel gestartet und haben Eidenberg eigentlich wenig aus der eigenen Hälfte herauskommen lassen“, betonte er. Zur Pause stand es 4:0 – und auch nach dem Seitenwechsel blieb St. Veit am Drücker. Fröhlichs Team setzte den Matchplan konsequent um und hatte laut seiner Einschätzung über die gesamte Partie ein Ballbesitzplus von etwa 65:35.
Die Anfangsphase beschrieb Manuel Fröhlich als klar St.-Veiterisch geprägt: „Wir sind mit sehr viel Selbstvertrauen in das Spiel gestartet und haben Eidenberg eigentlich selten aus der eigenen Hälfte herauskommen lassen.“ Das spiegelte sich früh auf der Anzeigetafel wider und führte zu einer deutlichen Pausenführung. „Zur Halbzeit haben wir 4:0 geführt. Wir hätten das eine oder andere Tor mehr schießen können – zwei hundertprozentige haben wir liegen lassen –, aber man muss die Kirche im Dorf lassen: Das 4:0 zur Pause war in Ordnung.“ Insgesamt sah der Coach sein Team klar am Steuer: „Mein Team hatte über das ganze Spiel hinweg die Kontrolle, und ich würde das Ballbesitzverhältnis auf 65:35 schätzen.“ Sein Fazit zur Umsetzung fiel entsprechend positiv aus: „Meine Mannschaft hat den Matchplan gut umgesetzt, ich kann nur ein Pauschallob aussprechen.“
Besonders vorbereitet zeigte sich St. Veit bei ruhenden Bällen – ein Aspekt, den Fröhlich ausdrücklich hervorhob: „Wir haben gewusst, dass es auf dem kleineren Platz in Eidenberg zu einigen Standardsituationen kommen wird. Wir haben auch Tore daraus gemacht – das hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt.“ Trotz vieler Zweikämpfe blieb die Partie im Rahmen: „Eidenberg hat versucht, dagegenzuhalten. Es war kein unfaires Spiel, auf dem kleinen Platz naturgemäß zweikampfintensiv, aber alles im fairen Rahmen.“
Die Torschützenliste unterstreicht die Überlegenheit: Jakub Rosulek schnürte einen Dreierpack (9., 27., 75.), René Ölinger (14.) und Simon Rauöcker (26.) erhöhten noch vor der Pause, Enis Karaman setzte den Schlusspunkt (80.) zum 6:0.
Für die nächsten Aufgaben nimmt Fröhlich vor allem das Mindset seines Teams mit: „Ich möchte besonders die Einstellung meiner Mannschaft hervorheben. Vermeintlich leichte Aufgaben sind oft die schwersten. Wir können – wie schon nach dem ersten Spiel – auch jetzt wieder Selbstvertrauen mitnehmen, werden uns der nächsten Aufgabe Kollerschlag mit Respekt stellen, uns gut vorbereiten und dann hoffentlich zu Hause eine ähnliche Leistung abrufen wie diese Woche.“ Zum Abschluss fand er noch faire Worte in Richtung Gegner: „Ich wünsche dem Gegner weiterhin alles Gute für die Saison und danke für das Gespräch.“