Spielberichte

Manuel Fröhlich (Union St. Veit im Mühlkreis): „Konsequenter im letzten Drittel“ – 4:1-Auswärtssieg in Kleinzell

SK Kleinzell
Union St. Veit/M.

Im Auswärtsspiel bei SK Kleinzell in der 2. Klasse Nord-West hob Manuel Fröhlich, Trainer von Union St. Veit im Mühlkreis, die Ausgeglichenheit im Ballbesitz und die Konsequenz seiner Mannschaft im letzten Drittel hervor. Er sah den 4:1-Sieg aufgrund des Chancenverhältnisses als verdient an, lobte den Gastgeber für starke Phasen und stellte die geschlossene Teamleistung über individuelle Auszeichnungen. Zugleich zeigte er sich mit Blick auf Rückkehrer im Kader zuversichtlich.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

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Konsequenz schlägt Gleichgewicht

Fröhlich ordnete den Nachmittag nüchtern ein: „Aufgrund der Chancen war der Sieg am Ende gerecht, aber auch Kleinzell hatte zwei bis drei gute Möglichkeiten. Wären wir nach 20 Minuten 1:0 hinten gelegen, hätte es anders aussehen können. So war es in Ordnung.“ Sein Team nutzte die entscheidenden Momente: Martin Bouchal brachte Union in der 30. Minute mit 1:0 in Führung, Enis Karaman erhöhte in der 37. auf 2:0 – Pausenstand 2:0. Nach dem Anschluss durch Janis Würzl in der 51. Minute zum 2:1 antwortete Union mit Johannes Hofbauer, der in der 57. Minute auf 3:1 stellte; Jakub Rosulek setzte in Minute 67 mit dem 4:1 den Schlusspunkt.

Anerkennung für Kleinzell, Entschlossenheit als Schlüssel

Der Trainer würdigte die Leistung der Hausherren ausdrücklich: „Kleinzell hat insgesamt eine gute Leistung abgerufen. Es gab eine Phase von rund 15 Minuten in Halbzeit eins, in der sie richtig gut im Spiel waren. Summa summarum waren wir entschlossener, haben unsere Angriffe zielstrebig zu Ende gespielt – daher ist das Ergebnis verdient.“ Damit blieb der Tenor klar: phasenweise ausgeglichen, doch in den entscheidenden Zonen machten Zielstrebigkeit und Abschlussqualität den Unterschied.

Taktische Handschrift und optimistischer Blick auf den Kader

Inhaltlich hob Fröhlich die Arbeit gegen den Ball und das schnelle Umschalten hervor: „Ich bin mit der taktischen Umsetzung sehr zufrieden. Wir wollten das Mittelfeld schnell überbrücken und Kleinzell in der Defensive unter Druck setzen. Das ist uns phasenweise gut gelungen – und wenn nicht, lag es auch daran, dass der Gegner vieles ordentlich gemacht hat.“ Auf individueller Ebene verzichtete er bewusst auf Superlative: Er sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und betonte, dass jeder seine Rolle kenne.

Personell wirkt die Lage entspannt: Moritz Schütz wird nach mehrwöchiger Pause wieder dazustoßen, Marco Weißengruber feierte heute sein Debüt, und aktuell fehlt nur noch Michael Keplinger wegen eines Knöchelproblems. Die Aussicht fasste der Coach so zusammen: „Wenn nichts Größeres passiert, können wir in den nächsten ein bis zwei Wochen auf den gesamten Kader zurückgreifen.“

2. Klasse Nord-West: Kleinzell : St. Veit i.M. - 1:4 (0:2)

  • 67
    Jakub Rosulek 1:4
  • 57
    Johannes Hofbauer 1:3
  • 51
    Janis Würzl 1:2
  • 37
    Enis Karaman 0:2
  • 30
    Martin Bouchal 0:1