In der 2. Klasse Nord-West hat sich die Sportunion Kollerschlag am Sonntagnachmittag mit 2:1 gegen die Union Eidenberg/Geng durchgesetzt. Alexander Ringenberger sah einen starken Beginn seiner Mannschaft, eine verdiente 2:0-Pausenführung und danach eine Phase, in der die Gastgeber das dritte Tor nicht nachlegten. Genau das brachte noch einmal Spannung hinein, weil der Anschlusstreffer die Partie aus Sicht des Trainers wieder offener machte.

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Aus Sicht von Trainer Alexander Ringenberger war der Auftritt seiner Mannschaft von Beginn an so angelegt, wie er sich das vorgestellt hatte. "Wir hatten einen sehr guten Start. Wir waren meiner Meinung nach die spielbestimmende Mannschaft", sagte er nach dem 2:1-Heimsieg. Diese Überlegenheit schlug sich auch auf der Anzeigetafel nieder. In der 16. Minute brachte Robert Jašek die Gastgeber mit 1:0 in Führung, ein Treffer, den Ringenberger so beschrieb: "Das 1:0 war über die Seite durch eine Flanke und Direktabgabe." Kollerschlag blieb in dieser Phase das aktivere Team und legte in der 36. Minute nach. Michael Stöger traf zum 2:0, diesmal nach einem Eckball. "Das 2:0 war ein Eckball mit einem direkt verwandelten Kopfball", erklärte der Trainer. Zur Pause stand damit ein 2:0, das aus seiner Sicht sehr gut zur ersten Hälfte passte.
Nach dem Seitenwechsel sah Ringenberger zunächst keinen Bruch, wohl aber eine versäumte Möglichkeit, das Spiel frühzeitig zuzumachen. "Wir hätten auch noch ein 3:0 machen können", sagte der Kollerschlag-Coach. Genau darin lag für ihn der entscheidende Punkt der zweiten Halbzeit. Weil dieses dritte Tor nicht fiel, blieb Eidenberg/Geng im Spiel. "In der zweiten Halbzeit haben wir es verabsäumt, das 3:0 zu machen", meinte Ringenberger. In der 71. Minute verkürzte dann Daniel Köppl auf 2:1. Der Anschlusstreffer fiel laut dem Trainer "durch einen individuellen Fehler unserer Abwehr", und damit änderte sich auch der Charakter der Partie. "Dadurch wurde das Spiel wieder ein bisschen offener", fasste Ringenberger zusammen. Einen einzelnen Schlüsselmoment wollte er darüber hinaus nicht herausheben, aber klar war für ihn: Mit dem nicht gemachten 3:0 blieb die Tür für die Gäste offen.
Trotz der spannenderen Schlussphase überwogen bei der Union Kollerschlag nach dem Schlusspfiff die positiven Aspekte, und Ringenberger konnte auch klar benennen, was aus seiner Sicht gut funktioniert hat. "Sehr gut funktioniert hat das Passspiel durch das Zentrum und auch das Verschieben der Abwehrkette", sagte er. Gerade diese beiden Punkte waren für ihn mitentscheidend dafür, dass die Union Eidenberg/Geng lange kaum zur Entfaltung kam. Über den Gegner urteilte der Trainer nüchtern: "Eidenberg hatte in der Offensive sehr wenig Torchancen beziehungsweise bis zum 2:1-Anschlusstreffer eigentlich keine Torchance." Das erklärt auch, warum sich der Trainer über weite Strecken auf der besseren Seite sah. Am Ende blieb es beim 2:1, und damit stehen die Gastgeber nach drei Runden bei sechs Punkten, während Eidenberg/Geng vier Zähler hält. Für Kollerschlag bleibt unter dem Strich die Erkenntnis, dass vieles gepasst hat, dass man sich einen starken Start auch erarbeitet hat, aber dass solche Spiele ruhiger enden können, wenn das dritte Tor nachgelegt wird.