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„In Summe geht das Unentschieden in Ordnung“ – Union Feldkirchen/Donau nimmt aus Spitzenspiel in Ottensheim 1:1-Remis mit

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TSV Ottensheim
Feldkirchen/D.

Im Spitzenspiel der 2. Klasse Nord-West trennten sich der TSV Ottensheim und die Union Feldkirchen/Donau mit 1:1. Die Gäste lagen zur Pause vorne, mussten nach dem Ausgleich in der zweiten Hälfte aber weiter voll dagegenhalten. Co-Trainer Anupong Intarin sprach nach einer intensiven Partie vor rund 200 Zuschauern von einem offenen Spiel und brachte das Fazit klar auf den Punkt: „In Summe geht das Unentschieden in Ordnung.“

Duell zweier Spieler in grünen und weißen Trikots

Foto von Ian Taylor auf Unsplash

Spitzenspiel, das sofort auf Tempo kam

So hatte es sich Intarin auch vorgestellt: Von Beginn an war in Ottensheim kein Abtasten zu sehen, sondern eine Partie, die sofort mit Tempo anlief. „Es war ein sehr schnelles Spiel. Es war ein sehr intensives Spiel“, sagte der Feldkirchner Co-Trainer, der auf beiden Seiten gute Phasen gesehen hatte. Genau das machte auch den ersten Durchgang aus. Mal hatte Feldkirchen etwas mehr Zugriff, mal kam Ottensheim besser in die Partie, insgesamt blieb die Begegnung laut Intarin „sehr, sehr ausgeglichen“. Kurz vor der Pause setzte Feldkirchen dann den Treffer, der zur Halbzeit den Unterschied ausmachte. In der 40. Minute brachte Tobias Weinzierl die Gäste mit 1:0 in Führung, nachdem der Angriff, wie Intarin betonte, „schön herausgespielt“ war. So ging Feldkirchen mit einem knappen Vorsprung in die Kabine.


Ottensheim antwortet nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, und genau das spiegelte sich später auch im Ergebnis wider. Intarin machte keinen Hehl daraus, dass auch Ottensheim seine Momente hatte und zu Chancen kam. Zugleich sah er Möglichkeiten auf der eigenen Seite, das Spiel vielleicht noch deutlicher in die gewünschte Richtung zu bringen. Stattdessen kam der Tabellenführer in der 71. Minute zum 1:1. Thomas Kandler erzielte den Ausgleich für die Gastgeber. Danach war die Partie weiterhin auf Kante genäht, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Intarin ordnete das sehr nüchtern ein: „Es hätte jeder vielleicht gewinnen können, aber in Summe geht das Unentschieden in Ordnung.“ Für ihn blieb das bis zum Schlusspfiff ein Spiel, in dem beide Seiten den Sieg hätten holen können, wenn sie vor dem Tor noch konsequenter gewesen wären.

Feldkirchen war präsent und bekam die Mitte gut zu

Aus Sicht der Gäste gab es trotz des verpassten Sieges einige Punkte, mit denen der Co-Trainer zufrieden war. „Wir waren ab der ersten Minute sehr präsent“, sagte Intarin, und genau das sei gegen eine Mannschaft wie Ottensheim auch notwendig gewesen. Feldkirchen habe spielerisch immer wieder Akzente setzen können, auch wenn er offen ansprach, dass noch nicht alles genauso funktioniert habe, „wie wir uns das ganz vorgestellt haben“. Positiv bewertete er vor allem den eigenen Spielaufbau und die Arbeit gegen den Ball. „Der Spielaufbau hat ganz gut funktioniert“, meinte Intarin, dazu habe seine Mannschaft „die Mitte sehr gut dicht gemacht“. Gerade das war für ihn ein wichtiger Punkt gegen einen Gegner, der viel Tempo und technische Qualität auf den Platz brachte. Gleichzeitig blieb ein kleiner Kritikpunkt bestehen: „Die Chancen, die wir bekommen, müssen wir konsequent zu Ende spielen.“

Viel Lob für Gegner und Punkt für enges Rennen vorne

Dass dieses 1:1 wie ein echtes Spitzenspiel wirkte, lag für Intarin nicht nur an der Intensität, sondern auch an der Qualität des Gegners. Er sprach von einer „sehr starken Mannschaft“, lobte den TSV Ottensheim für das temporeiche Spiel, für laufbereite und technisch versierte Spieler und erwähnte auch eine Phase, in der seine Elf Probleme mit dem One-Touch-Fußball der Gastgeber hatte. „Über zehn Minuten hatten wir damit Probleme, das zu kontrollieren. Dann haben wir das aber in den Griff bekommen“, sagte er. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war er insgesamt einverstanden und nannte sie „solide“. Am Ende blieb bei ihm vor allem der Eindruck eines gelungenen Freitagabends hängen: volle Tribüne, viele Fans und eine Partie, „wie man sie sich erwartet“, wenn zwei Teams von den vorderen Plätzen aufeinandertreffen. In der Tabelle bleibt Feldkirchen damit weiter knapp hinter Ottensheim, und genau deshalb dürfte der Punkt im engen Rennen vorne noch einiges wert sein.

2. Klasse Nord-West: Ottensheim : Feldkirchen/D. - 1:1 (0:1)

  • 71
    Thomas Kandler 1:1
  • 40
    Tobias Weinzierl 0:1