In der 2. Klasse Ost trafen der UFC Ternberg und die SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors aufeinander – am Ende stand für die Juniors eine 0:2-Niederlage. Trainer Günter Schmied rückte dennoch Einsatz und Entwicklung seiner extrem jungen Mannschaft in den Mittelpunkt: Er sprach von einem unglücklichen Start, einem Duell auf Augenhöhe und der Herausforderung, auf dem kleinen Platz Lösungen zu finden. Zugleich betonte er den Zusammenhalt, hob die Lernkurve hervor und richtete den Blick entschlossen auf die nächste Aufgabe in Micheldorf.

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Der Start verlief unglücklich: In der 15. Minute traf Alexander Felbauer zum 0:1. Danach fanden die Juniors besser in die Partie, Schmied sah über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe. Trotz der frühen Hypothek verteidigten die Gäste kompakt und setzten Nadelstiche – zur Pause blieb es beim 0:1.
Nach dem Seitenwechsel tat sich Micheldorf gegen die robusten Hausherren schwer, das Tempo mitzuhalten. Auf dem engen Platz wog jeder Fehler schwer – in Minute 51 erhöhte Peter Wolfslehner auf 0:2. Aus Sicht der Juniors wurde die bis dahin offene Begegnung damit zur bergauf zu bewältigenden Aufgabe.
Wie schon vor 14 Tagen betonte Schmied die Rahmenbedingungen: Seine Elf sei „sehr jung“, der Altersschnitt habe diesmal deutlich unter 18 Jahren gelegen; gegen ein körperlich stark auftretendes Ternberg sei es entsprechend schwer gewesen, die Zweikämpfe konstant zu gewinnen. Beim Chancenverhältnis sah er Ternberg im Plus und erwähnte strittige Szenen rund um mögliche Torlinien-Entscheidungen – Momente, die sich diesmal nicht zugunsten der Juniors auflösten. Einzelne Akteure wollte er nicht hervorheben: „Wir gewinnen als Mannschaft und verlieren als Mannschaft.“ Die Lernkurve sei klar erkennbar. Für die kommende Woche kündigte Schmied an, weiter hart zu arbeiten, damit sein Team zu Hause wieder alles investiert, um die ersehnten drei Punkte endlich einzufahren.