Zwischen SPG Weyer/Kleinreifling und Union Maria Neustift entwickelte sich in der 2. Klasse Ost eine intensive Nullnummer. Co-Trainer Dragan Ivanic hob die Vielzahl an direkten Duellen und weitgehend ausgeglichene Spielanteile hervor. Seine Elf strahlte vor allem nach Eckbällen Torgefahr aus, während auch der Gegner zu Möglichkeiten kam. Strittige Szenen sah Ivanic keine – prägend waren Kompaktheit, Einsatzbereitschaft und ein leistungsgerechtes 0:0, das den Charakter dieses intensiven Duells unterstreicht.

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Auf die Frage nach dem Wesen dieser Partie antwortete Ivanic ohne Umschweife: „Es war sehr kampfbetont, sehr viele Zweikämpfe.“ Der Ton war damit gesetzt: zahlreiche Direktduelle, hoher Einsatz und wenig Raum für ruhigen Aufbau bestimmten die Begegnung. Beim Ballbesitz sah Ivanic keinen klaren Vorteil für eine Seite – ein Kräftemessen auf Augenhöhe mit wechselnden Phasen, in dem Stabilität wichtiger war als Spielfluss.
Besonders bei ruhenden Bällen fühlte sich die SPG im Vorteil: Seine Mannschaft sei bei Standards, vor allem nach Eckbällen, stets gefährlich gewesen; auch Maria Neustift habe sich einige Chancen herausgespielt. Zur Pause stand es 0:0 – und daran änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts. Hitzige Debatten blieben aus, dafür rückten Details wie Präsenz bei Ecken und konsequentes Verteidigen im Strafraum in den Vordergrund einer Partie, die vor allem über Robustheit und Disziplin lief.
Als stärksten Akteur seiner Mannschaft stellte Ivanic den Mann zwischen den Pfosten heraus: „Von unserer Mannschaft – unser Tormann, Ferenc Horvath.“ Der Fokus auf Verlässlichkeit im letzten Drittel passte zur Art des Spiels. Für die kommenden Aufgaben hält Ivanic die Leitlinien fest: „Teamgeist, Miteinander und kämpfen.“ Geschlossen auftreten, Standards als Waffe beibehalten, die Balance wahren – und die Intensität aus diesem 0:0 mitnehmen.