Nach einem intensiven Kellerduell der 2. Klasse Ost zwischen dem SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors und der SPG Weyer/Kleinreifling ordnete Trainer Günter Schmied die Partie klar ein: kampfbetont, mit vielen Szenen und spürbaren Emotionen – und mit Vorteilen für seine Mannschaft. Er sprach von einem verdienten Kampfsieg, verwies auf gefährliche gegnerische Standards sowie zwei Lattentreffer seines Teams und lobte einen Schiedsrichter, der die hitzige Atmosphäre insgesamt im Griff behielt. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen wolle man die spielerischen Elemente nun wieder stärker in den Vordergrund rücken.

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„Das Spiel war sehr kampfbetont mit vielen Toraktionen – Gott sei Dank mit mehr auf unserer Seite“, schilderte Schmied die Grunddynamik. Auch im Gesamtbild sah er sein Team vorn: „Unsere Jungs hatten mehr vom Spiel. Es war ein verdienter Kampfsieg, weil wir noch zwei, drei sehr gute Tormöglichkeiten hatten und zweimal auch den Ball an die Latte gesetzt haben.“
Konkrete Szenen blieben hängen. Kurz vor dem Seitenwechsel lag die Führung in der Luft: Die Grün-Weißen trafen die Latte, den zweiten Ball konnten sie nicht sauber verwerten – zur Halbzeit stand es 0:0. Nach Wiederbeginn setzten die Juniors das erste Zeichen: Paul Schmidinger traf in der 53. Minute zum 1:0. Weyer antwortete prompt: Aron Molnar glich in der 58. Minute zum 1:1 aus. Micheldorf blieb jedoch am Drücker – erneut Schmidinger stellte in der 65. Minute auf 2:1 und schnürte damit den Doppelpack. Weyer blieb vor allem bei ruhenden Bällen gefährlich: „Bei den Standardsituationen, etwa bei Eckbällen, war Weyer richtig gut. Die waren alle sehr gefährlich, aber meine Jungs haben das, Gott sei Dank, gut wegverteidigt“, so Schmied. An klare Chancen der Gäste aus dem Spiel erinnerte er sich nicht: „An eine Torchance von Weyer kann ich mich gerade gar nicht erinnern.“
Die Partie trug den Stempel eines Duells aus dem Tabellenkeller – intensiv, emotional und mit vielen Zweikämpfen. „In so einem Kellerduell ist es manchmal etwas hitzig, aber der Schiedsrichter hat das im Großen und Ganzen gut im Griff gehabt“, betonte der Coach. Eine Kür eines Einzelnen lehnte er ab und verwies auf den Zusammenhalt des Kaders: „Wie ich schon letzte Woche gesagt habe: Wir gewinnen und verlieren immer als Team.“ Mit Blick nach vorn setzt Schmied auf Rückenwind und mehr Spielfreude: „Wir gehen jetzt mit ein bisschen Selbstvertrauen in die nächste Partie und werden schauen, dass wir die spielerischen Elemente wieder in den Vordergrund bringen.“