Für Michael Schranz war das Kräftemessen seiner Sportunion Wolfern mit UFC Ternberg in der 17. Runde der 2. Klasse Ost ein intensives, zweikampfbetontes Statement: Wolfern war bei ruhenden Bällen brandgefährlich, haderte kurz mit dem frühen Rückstand, den der Coach als Abseits sah, und trat dennoch gefestigt auf und kam zurück.

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Der Coach brachte den Charakter der Partie auf den Punkt: "Eine sehr zweikampfbetonte Partie." Zugleich hob er die Wucht seiner Elf bei ruhenden Bällen hervor: "Unsere Mannschaft war heute sehr gefährlich. Beinahe jede Standardsituation wurde zur Gefahr." Aus dieser Mischung aus Robustheit und Präzision leitete er auch seine Bewertung ab: "Der Sieg geht absolut in Ordnung."
Früh lief Wolfern einem Rückstand hinterher: In der 20. Minute traf Matthias Aigner zum 0:1. Dazu meinte Schranz: "Das 1:0 von Ternberg war ein klares Abseits." Noch vor der Pause glich Halil Cetin in der 40. Minute zum 1:1 aus. Kurz nach Wiederbeginn drehte Alexander Weinberger in der 49. Minute auf 2:1, ehe Halil Cetin in der 74. Minute das 3:1 erzielte. Rahmenbedingungen für die Schlussphase. Ternberg gab nicht auf: Alexander Felbauer verkürzte in der 85. Minute auf 3:2 – doch Wolfern brachte die Führung souverän über die Zeit.
Als herausragenden Akteur stellte der Coach Halil Cetin heraus: "Der trifft Woche für Woche, ist in den wichtigen Momenten zur Stelle." Zugleich verteilte Schranz Abwehrlob: "Die Innenverteidigung spielte wieder bombensicher. Auch die gesamte Abwehrleistung der Mannschaft."
Der Tenor passte zum Auftritt über 90 Minuten: Stabilität hinten, Zielstrebigkeit vorn. Den Blick nach vorne formulierte der Trainer klar: "Wir haben jetzt vier Siege in Serie und werden mit breiter Brust von Spiel zu Spiel schauen."