Nach dem Duell der USV St. Ulrich Juniors mit DSG Union Großraming sprach Co-Trainer Lukas Fichtinger von einer intensiven, weitgehend ausgeglichenen Begegnung mit leichten Vorteilen für seine Mannschaft. In der 2. Klasse Ost hob er die vielen Zweikämpfe über die Flügel hervor, lobte die Umsetzung der taktischen Vorgaben und nannte zugleich Arbeitspunkte fürs Training. Besonders blieb ihm ein direkt verwandelter Freistoß zum 1:0 in Erinnerung – ein technisch sauberer Schlag aus der Distanz. „Das Spiel war schwierig wie erwartet, da Großraming ein guter Gegner war“, so Fichtinger.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„Es war eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen auf unserer Seite“, ordnete Fichtinger ein. Auffällig waren für ihn vor allem Intensität und Fairness im körperlichen Duell: „Das war eine sehr zweikampfbetonte Partie, vor allem über die beiden Flügel – ausgeglichen, aber keineswegs unfair. Eine sehr gute Partie, was das Zweikampfverhalten betrifft.“ Seine Worte spiegeln ein Spiel wider, in dem sich beide Seiten kaum Raum schenkten, die Gastgeber aber phasenweise Kontrolle und Präsenz behaupteten.
Fichtinger sah sein Team offensiv präsent, haderte jedoch mit der Chancenverwertung: „Wir hatten einige Möglichkeiten und auch eine gute Torchance, die wir leider liegen gelassen haben.“ Der Durchbruch kam über den ruhenden Ball: In der 24. Minute stellte Alexander Hainböck per direkt verwandeltem Freistoß aus rund 25 Metern auf 1:0, zur Pause stand es 1:0. Nach Wiederbeginn erhöhte Kilian Kocher in der 75. Minute auf 2:0, Großramings Antwort folgte prompt: Tobias Weingrill verkürzte in der 78. Minute auf 2:1. Den Deckel drauf machte schließlich Felix Baumgartner mit einem Doppelschlag in der 82. und 83. Minute zum 3:1 und 4:1 – die effizientesten Momente einer über lange Strecken ausgeglichenen Partie.
Inhaltlich zeigte sich Fichtinger zufrieden mit der Ausführung des Matchplans: „Die taktischen Vorgaben wurden meiner Ansicht nach gut umgesetzt, wobei wir in manchen Spielsituationen noch klarer sein müssen. Daran werden wir im Training weiterarbeiten.“
Den Blick nach vorne richtete er mit einem klaren Schwerpunkt: „Im Training liegt der Fokus zuletzt stark auf der Vorbereitung, wie wir ein Match bestreiten wollen.“