Nach dem Heimspiel von SPG Weyer/Kleinreifling gegen Sportunion Wolfern in der 2. Klasse Ost schildert Martin Gröbl, Sportlicher Leiter der Gastgeber, eine zähe, chancenarme Partie mit viel Arbeit im Zentrum – und die Erleichterung über zwei Aktionen nach der Pause. Vom fairen, kampfbetonten Duell über eine ereignisarme erste Hälfte bis hin zur späten Entscheidung: Am Ende zählen Wille, Geduld und Effizienz.

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„Eher eine schwache Partie, viel Mittelfeld“, ordnet Gröbl die 90 Minuten ein. Torraumszenen blieben rar: „Sehr, sehr wenige Strafraumszenen oder Toraktionen. Meistens hat sich alles im Mittelfeld abgespielt.“ Beim Ballbesitz sah er keine Dominanz: „Eigentlich sehr ausgeglichen – normal ein X-Spiel.“ Standards sorgten nur vereinzelt für Gefahr: „Ein paar Eckbälle wurden gefährlich, sonst keine wirklichen Chancen.“ Gleichzeitig betont er die Fairness: „Zwar kampfbetont, aber kein unfaires Spiel – ein sehr angenehmer Gegner.“
Zur Halbzeit stand es 0:0. In der 60. Minute stellte Markus Lumplecker auf 1:0, in der 85. Minute erhöhte Siegfried Wurzenberger in seinem ersten KM Spiel von beginn auf 2:0 – genau jene Akzente, die Gröbl als spielentscheidend empfand. „Wichtig war das 1:0 – unser Stürmer hat das sehr gut gemacht. Das hat das Spiel gelenkt, und wir konnten den Sieg einfahren. Das 2:0 war dann draufgehauen, wir sind überglücklich über den Sieg“, so der Sportliche Leiter.
Ungeachtet des Ergebnisses richtet Gröbl den Blick auf die Rahmenbedingungen: „Wir sind sehr ersatzgeschwächt, unser Kader ist sehr klein, und wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, wie wir die Mannschaft stellen. Für uns ist das einfach nur ein Aufbau für nächstes Jahr.“ Stabilität, Einsatz und zwei kaltschnäuzige Momente sorgten diesmal für drei wertvolle Punkte.