In der 2. Klasse Ost setzte sich Union Breitenfellner Personal Sipbachzell zu Hause mit 3:2 gegen UFC Ternberg durch. Nach einer offenen ersten Hälfte fiel die Entscheidung nach dem Seitenwechsel, weil die Heimischen zulegten und das Spiel kontrollierten. Co-Trainer Mario Boschinger sah seine Elf „nach der Pause eine Klasse stärker“ und sprach von einem „hochverdienten“ Sieg. Als Schlüsselmoment nannte er den Ausgleich kurz vor der Pause – der gab Sipbachzell sichtbar Rückenwind für die zweite Halbzeit.

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Sipbachzell erwischte den besseren Start und lag nach einer Viertelstunde durch Narcis Beniamin Petrean 1:0 vorne. Ternberg steckte nicht zurück, Alexander Felbauer glich aus (29.), und noch vor der Pause drehte Matthias Aigner mit dem 1:2 (36.) das Spiel zugunsten der Gäste. „Die Halbzeit war ausgeglichen, mit leichten Chancenvorteilen für uns“, ordnete Mario Boschinger die ersten 45 Minuten ein. Für den Co-Trainer war das 2:2 unmittelbar vor dem Pausenpfiff der Knackpunkt: „Ein schöner Angriff über rechts, Ball zur Mitte, noch einmal raus auf links – und Beniamin hat trocken abgeschlossen.“ Mit „Beniamin“ meinte er Torschütze Narcis Beniamin Petrean, der den wichtigen Ausgleich besorgte und damit die Richtung für den zweiten Abschnitt vorgab.
Aus der Kabine kam Sipbachzell deutlich aktiver und zielstrebiger. „Wir waren spielerisch um eine Klasse stärker und konnten das Spiel dominieren“, sagte Boschinger. Seine Mannschaft hatte mehr vom Ball, schob die Linie höher und ließ hinten wenig zu. Vorne ergaben sich Möglichkeiten, die Heimischen „hatten genug Chancen für eine höhere Führung, und der Sieg mit 3:2 ist hochverdient“. Den entscheidenden Treffer erzielte Dionys Fazakas in Minute 66 – das 3:2 war die logische Folge der Überlegenheit nach der Pause. Zum Gegner meinte Boschinger nüchtern: „In der zweiten Halbzeit konnten sie kräftemäßig nicht mehr mithalten.“ Genau diesen Eindruck vermittelte das Spiel: Sipbachzell blieb am Drücker, hielt das Tempo hoch und brachte die knappe, aber verdiente Führung über die Zeit.
Neben der starken Teamleistung hob Mario Boschinger auch den Referee hervor: „Der Schiedsrichter war hervorragend. Sehr gute Leistung.“ Ein Satz, der den positiven Eindruck der Partie abrundete. In der Tabelle hält Ternberg nach 19 Runden bei 25 Punkten (Rang 9), Sipbachzell steht bei 17 Zählern (Rang 11) und sammelt wichtige Punkte im unteren Tabellendrittel. Der Plan für die nächsten Wochen liegt für Boschinger auf der Hand: an der Leistung der zweiten Hälfte anknüpfen, im Training nachlegen und die gewonnene Stabilität mitnehmen. „Darauf können wir aufbauen“, sagte der Co-Trainer – und genau so wirkte es an diesem Nachmittag.