Spielberichte

David Zehetner (Trainer ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors): "Ein richtiges Null-zu-Null-Spiel"

Sattledt Juniors
UFC Ternberg

In der 2. Klasse Ost setzte es für die ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors gegen den UFC Ternberg eine 0:1-Heimniederlage. Trainer David Zehetner sprach von einem chancenarmen Abend, der „eigentlich ein Null-zu-Null“ gewesen wäre. Den Unterschied machte früh eine Hereingabe von rechts: In Minute 19 traf Simon Strauss per Kopf zum einzigen Tor. Danach blieb die Partie zäh, die Juniors fanden trotz einiger Bemühungen nach der Pause keine klaren Möglichkeiten, um noch etwas mitzunehmen.

Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

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Frühes 0:1, danach viel Leerlauf – Ternberg schlägt per Kopf zu

Der Start in Sattledt war vorsichtig, beide Teams tasteten sich lange ab. „Es war kein Spiel auf hohem Niveau, auf beiden Seiten. Ein relativ chancenarmes Spiel, eigentlich ein richtiges Null-zu-Null“, beschrieb David Zehetner den Gesamteindruck. Umso bitterer aus Sicht der Hausherren, dass die Partie früh kippte: In der 19. Minute köpfte Simon Strauss nach einer Hereingabe von rechts zum 0:1 ein. „Das frühe Gegentor war der Knackpunkt. Es war eine Einzelaktion über die Seite, wir haben die Flanke schwach verteidigt und durch ein Kopfballtor das 0:1 bekommen. Das war der einzige Unterschied in dieser Partie“, ärgerte sich der Juniors-Coach. Bis zur Pause blieb es dabei: wenig Risiko, kaum klare Abschlüsse – zur Halbzeit stand folgerichtig das 0:1.

Zehetner kritisiert Ballverluste und fehlende Lösungen – lange Bälle verpuffen

Nach dem Rückstand fanden die Juniors offensiv wenig Struktur. Zehetner wurde deutlich: „Es sind die klassischen Fehler, die wir leider zu oft machen: Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, dadurch geben wir dem Gegner Raum. Wir schaffen es nicht, in den Zwischenräumen anspielbar zu sein, um mal Räume zu öffnen.“ Weil flach kaum etwas gelang, versuchten es die Sattledter mit hohen Bällen. Doch auch das griff zu kurz. „Wir haben’s dann mit hohen Bällen probiert, was die Ternberger mit den zwei gestandenen Innenverteidigern gut verteidigt haben. Daher sind wir nicht wirklich zu Chancen gekommen.“ Sein nüchternes Fazit fiel ehrlich aus: „Wir hätten uns vielleicht gar nicht verdient, einen Punkt mitzunehmen. Wobei ich sagen muss: Ternberg war nicht wirklich besser – sie haben halt das 1:0 relativ bald geschossen.“

Späte Hoffnung, strittiger Elfer und ein klarer O-Ton zum Schluss

Im zweiten Durchgang versuchten die Juniors, das Spiel in ihre Richtung zu ziehen. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann teilweise, gegen Schluss, spielbestimmend – wobei: Wenn man keine Chancen hat, kann man nicht spielbestimmend sagen“, ordnete Zehetner ein. Kurz keimte Hoffnung auf, doch zwingend wurde es nicht. Diskussionsstoff gab es trotzdem. „Wir hätten in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter bekommen müssen. Es war ein klarer Kontakt da. Der Schiedsrichter erklärt, dass der Fall zu theatralisch war. Am Ende des Tages zählt das aber nicht – ist ein Kontakt da, muss es Elfer geben“, so Zehetner, der die Niederlage dennoch nicht am Unparteiischen festmachte. Sein Schlusswort blieb deutlich: „Es war ein Match auf keinem hohen Niveau, eine Null-zu-Null-Partie – Ternberg hat das Tor geschossen, somit geht der Sieg auch in Ordnung.“ In der Tabelle stehen die Sattledt Juniors nach 21 Runden bei 32 Punkten auf Rang fünf, Ternberg hält als Achter bei 28. 

2. Klasse Ost: Sattledt Juniors : Ternberg - 0:1 (0:1)

  • 19
    Simon Strauss 0:1