In der 2. Klasse Ost feierte die SPG Weyer/Kleinreifling einen 3:1-Heimsieg gegen die ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors. Nach einem Blitzstart mit Treffern auf beiden Seiten brachte Milan Nagy die Hausherren vor der Pause wieder nach vorne, ehe Siegfried Wurzenberger spät den Deckel draufsetzte. Co-Trainer Dragan Ivanic sprach von einem verdienten Erfolg: "Wir haben das Spiel gemacht" – vor allem, weil seine Elf in den Zweikämpfen dominant auftrat und hinten sicher stand.

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Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Bereits in der 5. Minute stellte Siegfried Wurzenberger auf 1:0, nur eine Minute später glich Andreas Amer für die Gäste zum 1:1 aus. Trotz des schnellen Dämpfers blieb Weyer/Kleinreifling ruhig und suchte weiter den Weg nach vorne. Ivanic lobte das Fundament dieser Kontrolle: "Wir waren zweikampfstark, wir haben die ersten und zweiten Bälle gewonnen." Genau daraus zog seine Mannschaft Selbstvertrauen. Nach einer halben Stunde wurde das belohnt: Milan Nagy traf in der 30. Minute zum 2:1. Mit dieser Führung im Rücken kamen die Hausherren immer besser in die Abläufe, gewannen im Zentrum viele direkte Duelle und hielten die Juniors damit vom Strafraum fern. Zur Pause stand es 2:1 – ein Zwischenstand, der das Bild am Platz gut traf.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Weyer/Kleinreifling das aktivere Team. Der Co-Trainer sah vor allem defensive Stabilität gegen den Plan der Gäste: "Der Gegner hat versucht, mit hohen Bällen zu spielen, aber wir sind hinten sehr gut gestanden. So ist nicht wirklich große Gefahr entstanden." Aus dieser Ordnung heraus warteten die Hausherren geduldig auf ihre Momente. Ivanic hob die Qualität der eigenen Treffer hervor: "Die Tore von Milan Nagy und Siegfried Wurzenberger waren sehr gut herausgespielt. So haben wir uns den Sieg verdient." In der 83. Minute fiel die Entscheidung, als erneut Wurzenberger zur Stelle war und mit seinem zweiten Tor des Abends auf 3:1 stellte. Die SPG hatte mehr vom Spiel, blieb am Drücker und ließ hinten wenig zu – ein reifer Auftritt über weite Strecken.
Ganz ohne Gesprächsstoff ging es dennoch nicht ab. Ivanic schilderte zwei knifflige Szenen fair und nüchtern: "Es gab zwei Szenen: In der ersten hätte Sattledt Rot bekommen müssen, in der zweiten Halbzeit unser Tormann auch. Das hat sich ausgeglichen." Den Unterschied machten für ihn ohnehin andere Dinge: "Zweikampf, Aggressivität, Zusammenhalt, kämpferisch." Passend dazu nannte er die beiden Antreiber beim Namen: "Die Spieler des Tages waren Siegfried Wurzenberger und Milan Nagy." In der Tabelle hält Weyer/Kleinreifling als Zwölfter bei 19 Punkten nach 22 Spielen, die Juniors rangieren mit 32 Zählern auf Platz sechs. Für den Co-Trainer ist der Weg klar: "Von heute aus gesehen nicht wirklich. Es gibt immer kleine Fehler, die auszubessern sind." Auf dem gezeigten Auftritt lässt sich in den verbleibenden Runden aufbauen – mit der stabilen Defensive als Basis und der nötigen Gier in den Zweikämpfen.