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„Die mannschaftliche Geschlossenheit hat’s ausgemacht“ – Ternberg nimmt das Derby mit 2:0

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Union Großraming
UFC Ternberg

In der 2. Klasse Ost hat die DSG Union Großraming das Derby gegen den UFC Ternberg mit 0:2 verloren. Nach einem intensiven, kampfbetonten Spiel stand es zur Pause noch 0:0, ehe Alexander Felbauer kurz nach Wiederbeginn und Christian Chekh Elias in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgten. Ternberg-Trainer Walter Schörkhuber führte den Auswärtssieg vor allem auf die Geschlossenheit seiner Mannschaft zurück und sprach von einem verdienten Erfolg über die gesamten neunzig Minuten.

Pinker Fußball neben Torstange

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash


Von Beginn an ohne Abtasten

Wer auf ein vorsichtiges Derby gehofft oder aus Sicht der Gastgeber befürchtet hatte, lag von Beginn an daneben. Schörkhuber schilderte eine Partie, die sofort auf Temperatur war. „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Es war kein Abtasten, es ist gleich richtig zur Sache gegangen“, sagte der Ternberg-Coach. Schon in der ersten Minute habe es auf beiden Seiten jeweils eine hundertprozentige Möglichkeit gegeben. Danach sah Schörkhuber seine Mannschaft leicht im Vorteil. „Wir waren dann leicht feldüberlegen“, meinte er. Trotzdem blieb die Partie lange offen, was sich auch im 0:0 zur Pause widerspiegelte. Erst nach dem Seitenwechsel brachte Alexander Felbauer die Gäste in der 51. Minute in Front. Weil Großraming in der Schlussphase alles offenhalten wollte, blieb das Derby bis tief in die Nachspielzeit eng, ehe Christian Chekh Elias mit dem 0:2 in der 91. Minute endgültig den Deckel draufmachte.

Der Knackpunkt nach der Pause

Für Schörkhuber war das Spiel trotz der Führung nicht schon früh entschieden. Im Gegenteil: Er ordnete die lange offene Phase sehr nüchtern ein. „Das Unentschieden war sicher lange gerecht“, sagte der Trainer. Den Wendepunkt machte er dann in der zweiten Hälfte fest. „Der Elfmeter in der zweiten Halbzeit war sicher der Knackpunkt“, erklärte Schörkhuber. Entscheidend war aus seiner Sicht aber nicht nur diese Szene, sondern vor allem, dass seine Mannschaft als Einheit funktionierte. „Die mannschaftliche Geschlossenheit hat es ausgemacht“, betonte er. Dazu kam, dass Ternberg nach dem Erfolg in der Vorwoche sofort nachlegen wollte. „Wir wollten nach dem Sieg in der letzten Runde unbedingt wieder an dieses Erfolgserlebnis anschließen“, sagte Schörkhuber. Dass das Ergebnis nicht schon früher klarer ausfiel, lag laut dem Coach vor allem daran, dass mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt blieben. Seine Stürmer seien einige Male aussichtsreich vor dem Tor gewesen, hätten diese Chancen aber nicht verwertet.

Großraming hielt dagegen, Ternberg sieht weiter Arbeit

Dass es am Ende trotzdem ein verdienter Auswärtssieg wurde, erklärte Schörkhuber auch mit dem Charakter des Spiels. Großraming habe das Derby so angenommen, wie man es von dieser Mannschaft kenne. „Großraming war wie gewohnt sehr kampfstark und hat ein sehr klares Spiel nach vorne“, sagte der Trainer. Zugleich meinte er, man habe schon gemerkt, dass den Gastgebern einige Stammspieler fehlten, was Ternberg in die Karten gespielt habe. Zufrieden war Schörkhuber nach dem Schlusspfiff dennoch nicht mit allem. „Es gibt noch viel zu verbessern“, stellte er klar und nannte vor allem die Abstimmung zwischen den Linien. So blieb für Ternberg unter dem Strich ein Derby-Sieg, der Selbstvertrauen bringt, den Trainer aber zugleich daran erinnert, dass seine Mannschaft noch nicht am Ende ihrer Entwicklung ist.

2. Klasse Ost: Großraming : Ternberg - 0:2 (0:0)

  • 91
    Christian Chekh Elias 0:2
  • 51
    Alexander Felbauer 0:1