Nach dem 4:1 gegen Union Tarsdorf zeigte sich Franz Josef Katzdobler, Sektionsleiter von Union Feldkirchen bei Mattighofen, rundum zufrieden mit Auftritt und Entwicklung seiner Mannschaft. Er sprach von einem gerechten Ergebnis und hob hervor, dass sich die jungen Spieler stark integriert haben. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 (durch Adrian Mayer) änderte für ihn nichts daran, dass seine Elf über die gesamte Distanz den Ton angab. Zugleich schilderte er, wie das Team Ausfälle wegen Verletzungen und Gelbsperren kompensierte und die Vorgaben mit hoher Laufbereitschaft über 90 Minuten umsetzte. In der 2. Klasse Süd-West beschreibt er die Lage trotz zwei bis drei Langzeitverletzten mit klarer Haltung: Aus seiner Sicht bleibt die Mannschaft konkurrenzfähig und bestätigt das mit einem geschlossenen Auftritt.

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Katzdobler fasst den Abend prägnant zusammen: „Ein gerechtes Ergebnis. Wir haben uns gut präsentiert.“ Seine Sicht stützt er auf das Chancenbild und die gelungene Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs: „Die besseren Chancen hatte Feldkirchen, und besonders freut es mich, dass die jungen Spieler sich gut integriert haben.“ Den kurzen Momentumwechsel ordnet er nüchtern ein und verweist auf die Gesamtdistanz: „Auch Tarsdorf hat versucht, dagegenzuhalten und kam zum 1:1 (durch Adrian Mayer). Trotzdem waren über 90 Minuten die Feldkirchener die bessere Mannschaft.“ Insgesamt zeichnete Feldkirchen das Bild eines Teams, das sich Möglichkeiten erarbeitet, Rückschläge wegsteckt und seine Linie behält.
Prägend war für ihn die Reaktion auf personelle Engpässe und die Disziplin im Plan: „Die Ausfälle aufgrund von Verletzungen und Sperren aufgrund von gelben Karten konnten wir gut kompensieren. Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt, war sehr lauffreudig, hat viel gearbeitet und über 90 Minuten hinweg nicht nachgelassen.“ Den längerfristigen Rahmen benennt er klar: „Ja, wir haben leider zwei, drei Langzeitverletzte. Ansonsten glauben wir, dass wir konkurrenzfähig sind.“ In der 2. Klasse Süd-West steht Feldkirchen nach 14 Spielen bei 32 Punkten auf Rang zwei, Tarsdorf bei neun Zählern auf Rang 13 – eine Einordnung, die seiner Einschätzung zusätzlich Gewicht verleiht.
Bei der Frage nach einem herausragenden Akzent setzt Katzdobler ein persönliches Ausrufezeichen: „Maximilian Schönhofer mit seinen zwei Toren – schön, dass ihm das gelungen ist.“ Der Doppelpack steht exemplarisch für die Effizienz an diesem Tag und fügt sich in die generelle Linie einer Einheit ein, die geschlossen auftrat, viel arbeitete und über die volle Distanz nicht nachließ. Dass zugleich die jungen Spieler „sich gut integriert haben“, unterstreicht die interne Konkurrenzfähigkeit und die Breite im Kader – Faktoren, die auch nach dem zwischenzeitlichen 1:1 (durch Adrian Mayer) für Stabilität sorgten und den 4:1-Auftritt abrundeten.