Spielberichte

Union Raiba Hochburg-Ach siegt 7:0 – Sebastian Schulz: „Nach dem 1:0 lief es viel besser“

Hochburg-Ach
St. Peter a.H.

Nach dem Duell zwischen Union Raiba Hochburg-Ach und Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart in der 2. Klasse Süd-West ordnete Co-Trainer Sebastian Schulz seine Eindrücke ein. „Im Endeffekt war es das erwartbar schwere Spiel gegen den Letztplatzierten. Von Anfang an haben wir uns schwergetan, zu klaren Chancen zu kommen – nach dem 1:0 lief es dann aber deutlich besser für uns“, resümierte Schulz. Er betonte zudem die faire Atmosphäre und die guten Platzverhältnisse und richtete den Blick bereits auf die nächste Aufgabe.

Verschiedene Fußballtore auf einem Trainingsplatz

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Zäher Beginn, dann die Wende

Schulz beschrieb den Auftakt als Geduldsprobe, in der seine Elf zunächst nur selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen kam. Der Durchbruch markierte den Wendepunkt: In der 16. Minute traf Patrick Innerebner zur Führung und gab dem Spiel die klare Richtung. Fortan kontrollierten die Hausherren Ball und Gegner, erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten und ließen defensiv kaum etwas zu – das Momentum lag nun deutlich bei Hochburg-Ach.

Standards als wirksamer Hebel

Besonders hob der Co-Trainer die Bedeutung der ruhenden Bälle hervor: „Unsere Standards waren durchgehend gefährlich; ich denke, wir sind auch zu ein, zwei Toren über Standards gekommen – insgesamt eine gute Waffe.“ In diese dominante Phase passte auch der Trefferfluss: In der 32. Minute erhöhte ein unglückliches Eigentor von Philipp Urban (St. Peter am Hart) auf 2:0. Nur eine Minute später stellte Aysen Halata mit dem 3:0 die Weichen endgültig, ehe Andreas Bonauer in der 35. Minute das 4:0 zur Pause besorgte. Nach dem Seitenwechsel schnürte Patrick Innerebner mit seinem zweiten Treffer in der 60. Minute den Doppelpack. In der Schlussphase machte Adrian Etmanski mit einem Doppelschlag in der 67. und 70. Minute zum 7:0-Endstand alles klar. Dass Schulz Innerebner später ausdrücklich hervorhob, passte zu dessen prägender Rolle im Offensivspiel.

Fairer Rahmen, ruhige Bühne und der Blick nach vorn

Zur Stimmung und zur Leitung auf dem Platz fand der Co-Trainer klare Worte: „Das ganze Spiel ist sehr fair abgelaufen. Auch von der Schiedsrichterleistung her habe ich keine Situationen im Kopf, die in irgendeiner Weise falsch beurteilt wurden.“ Die Rahmenbedingungen fasste er knapp und positiv zusammen: „Platzverhältnisse waren gut.“ Auch die Kulisse blieb dezent: „Es war ein ruhiges Spiel.“ Inhaltlich richtet Hochburg-Ach den Fokus bereits auf die nächste Aufgabe: „Wir denken von Woche zu Woche. Nächste Woche wartet wieder eine schwierige Aufgabe, und wir arbeiten darauf hin, genauso stark aufzutreten wie diesmal.“ Damit stand am Ende nicht nur ein klares Statement zur aktuellen Verfassung, sondern auch ein Ausblick, der Kontinuität und Wachsamkeit gleichermaßen betont.

2. Klasse Süd-West: Hochburg-Ach : St. Peter a.H. - 7:0 (4:0)

  • 70
    Adrian Michael Etmanski 7:0
  • 67
    Adrian Michael Etmanski 6:0
  • 60
    Patrick Innerebner 5:0
  • 35
    Andreas Bonauer 4:0
  • 33
    Aysen Raad Abed Halata 3:0
  • 32
    Eigentor durch Philipp Urban 2:0
  • 16
    Patrick Innerebner 1:0