Spielberichte

Philipp Knaflic (Co-Trainer St. Peter a.H.): "Radegund hat verdient 5:1 gewonnen"

St. Radegund
St. Peter a.H.

In der 2. Klasse Süd-West setzte sich die Union St. Radegund zuhause klar mit 5:1 gegen die Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart durch. Co-Trainer Philipp Knaflic sprach von zwei Schlüsselfreistößen und einem Gegner, der die Chancen besser nutzte. Seine Elf kam zwar zum Ausgleich, kassierte aber kurz vor der Pause erneut einen Rückschlag. „Radegund hatte die meisten Chancen“, fasste Knaflic zusammen. Am Ende stand ein deutlicher Heimsieg, der die Kräfteverhältnisse an diesem Nachmittag widerspiegelte.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

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Subasic schnürt den Viererpack – Antwort vor der Pause tut weh

St. Peter erwischte keinen schlechten Start, doch aus Sicht der Gäste kippte das Spiel früh in Richtung Radegund. „Ab ungefähr der zehnten Minute war das Spiel auf Seiten Radegund. Radegund hatte die meisten Chancen“, erklärte Philipp Knaflic. Das 1:0 fiel in Minute 22: Muhamed Subasic traf – und Knaflic lieferte die Einordnung dazu: „Das 1:0 kam nach einer Ecke. Der Ball wurde auf die zweite Stange gebracht, der Gegenspieler stand relativ frei und köpfte ein.“ St. Peter steckte nicht auf und kam in der 42. Minute durch Simon Sperl zum 1:1. Umso bitterer: Noch vor dem Pausenpfiff schlug Radegund zurück. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45+2) sorgte erneut Subasic per Freistoß für das 2:1.

Unterbundener Spielaufbau, Standardpech – Radegund legt eiskalt nach

Nach dem Seitenwechsel blieb Radegund das aktivere Team. „In der zweiten Halbzeit war das Spiel wiederum auf Seiten Radegund, unser Spielaufbau wurde oft unterbrochen“, so Knaflic. In der 53. Minute folgte der nächste Nackenschlag: Subasic erhöhte auf 3:1, laut Knaflic „ein abgefälschter Freistoß“. Danach nutzten die Gastgeber den Raum konsequent. David Esterbauer stellte in Minute 64 auf 4:1, in der Nachspielzeit (90+1) machte Subasic mit seinem vierten Treffer des Tages sogar das 5:1. Knaflic nannte die Gründe offen: „Wir hatten zu viele Ballverluste im Mittelfeld. Die Diagonalbälle von Radegund haben wir nicht in den Griff bekommen. Dazu kamen zu viele verlorene Zweikämpfe. Die kämpferische Leistung meiner Mannschaft möchte ich dennoch positiv hervorheben. Die Jungs haben bis zur letzten Minute alles gegeben." Diskussionswürdige Szenen gab es keine.

„Mehr Zweikämpfe gewonnen“ – klare Unterschiede und ein Auftrag für die kommende Woche

In seiner Gesamtbewertung machte Knaflic den Qualitätsunterschied deutlich: „Radegund hat im Spielaufbau besser agiert, der letzte Ball ist viel besser angekommen. Sie haben mehr Zweikämpfe gewonnen und unseren Aufbau gut unterbunden.“ Folgerichtig sein Fazit: „Radegund hat verdient 5:1 gewonnen, weil sie sich auch mehr Chancen erarbeitet haben.“ Die Torschützenliste unterstreicht den Verlauf: Für Radegund trafen viermal Muhamed Subasic (22., 45+2, 53., 90+1) und einmal David Esterbauer (64.), für St. Peter sorgte Simon Sperl (42.) für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

In der Tabelle hält Radegund nach 22 Runden bei 32 Punkten (Platz 7), St. Peter a.H. steht bei 5 Zählern am Tabellenende. Für die Gäste bleibt der Auftrag klar: Ballverluste im Zentrum reduzieren, Diagonalbälle besser verteidigen und den eigenen Aufbau stabilisieren – genau dort, wo Radegund an diesem Tag immer wieder ansetzte.

2. Klasse Süd-West: St. Radegund : St. Peter a.H. - 5:1 (2:1)

  • 91
    Muhamed Subasic 5:1
  • 64
    David Esterbauer 4:1
  • 53
    Muhamed Subasic 3:1
  • 47
    Muhamed Subasic 2:1
  • 42
    Simon Sperl 1:1
  • 22
    Muhamed Subasic 1:0