In der 2. Klasse Süd-West feierten die SV HAI Schalchen JUNIORS zum Abschluss der 26. Runde einen klaren 4:0-Erfolg gegen den SV Mining/Mühlheim. Schalchen war über weite Strecken das aktivere Team, legte in Hälfte eins zweimal vor und brachte die Partie danach sauber heim. Sportlicher Leiter Robin Forthuber sprach von Dominanz über neunzig Minuten und hob das 2:0 kurz vor der Pause sowie die individuelle Klasse als Schlüssel hervor.

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Von Beginn an strahlten die Juniors Ruhe aus und hatten mehr vom Spiel. Nach gut einer halben Stunde fiel die Führung: In Minute 29 stellte Oscar Armadi auf 1:0. Schalchen blieb am Drücker und legte zum psychologisch günstigen Moment nach. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte, konkret in Minute 45+2, erhöhte Florian Gottschling auf 2:0 – mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.
Nach der Pause ließ die Heimelf wenig zu, wartete geduldig und entschied die Partie in der Schlussphase endgültig: Simon Erkner traf in Minute 84 zum 3:0 und legte in der 89. noch das 4:0 nach.
Sportlicher Leiter Robin Forthuber ordnete den Auftritt klar ein. „Wir waren über 90 Minuten die dominierende Mannschaft“, sagte er und verwies zugleich auf die lange Saison: „Man hat bei beiden Teams gemerkt, dass die Kräfte etwas nachlassen.“ Gefragt, wann das Spiel in ihre Richtung kippte, kam seine Antwort ohne Zögern: „Ehrlich gesagt: von Anfang an.“ Eine einzelne Szene wollte er nicht überhöhen, betonte aber: „Es gab nicht die eine Szene, aber das 2:0 kurz vor der Pause war erwähnenswert.“ Den Ausschlag sah Forthuber in der Qualität seiner Truppe: „Ganz klar wieder die individuelle Klasse der Spieler.“
Bei aller Souveränität blieb Forthuber auch selbstkritisch. „Die Konzentration war heute vermutlich unsere größte Schwäche“, meinte er, obwohl das Ergebnis deutlich ausfiel. Dass die Partie ruhig blieb, passte zum Bild dieser Begegnung: „Es gab keine strittigen Szenen. Es war ein faires Spiel.“ Die Juniors erledigten ihre Hausaufgaben bis zum Schlusspfiff und nehmen dank des 4:0 weitere Punkte mit. In der Tabelle halten sie nach 26 Runden bei 42 Zählern auf Rang sechs, Mining/Mühlheim liegt mit 19 Punkten auf Platz dreizehn – eine Momentaufnahme, die den klaren Verlauf widerspiegelt.