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„Wir haben uns deutlich gesteigert“ – Feldkirchen bei Mattighofen blickt als Dritter zufrieden auf die Saison

Feldkirchen/M.

In der 2. Klasse Süd-West hat sich Union Feldkirchen bei Mattighofen laut Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler in den vergangenen Monaten klar nach vorne entwickelt. Der dritte Tabellenplatz mit 50 Punkten wird intern zwar gerne mitgenommen, im Vordergrund steht für den Verein aber etwas anderes: eine spielerische Steigerung, mehr defensive Stabilität und der konsequente Weg mit jungen Spielern.

Spieler in gelben Stutzen und türkisen Schuhen mit Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Mehr Qualität im Spiel und mehr Stabilität gegen den Ball

Wenn Franz Josef Katzdobler auf die vergangene Saison zurückblickt, dann spricht er vor allem von einer Entwicklung, die im Verein klar sichtbar geworden ist. „Ich denke, wir haben uns gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert“, sagt der Sektionsleiter und macht damit gleich zu Beginn klar, wie die Monate in Feldkirchen bei Mattighofen intern eingeordnet werden. Für ihn geht es dabei nicht nur um nackte Zahlen, sondern um das Gesamtbild der Mannschaft. Gerade spielerisch sieht er einen Schritt nach vorne. „Wir haben uns spielerisch gesteigert. Wir spielen jetzt einen attraktiveren Fußball als früher“, sagt Katzdobler. Dazu kommt für ihn ein Punkt, der im Unterhaus oft über ganze Saisonphasen entscheidet: die Arbeit gegen den Ball. „Wir haben uns auch defensiv gesteigert. Wir bekommen deutlich weniger Gegentore“, betont er. Genau diese Mischung aus ansehnlicherem Fußball und mehr Ordnung hinten ist für ihn ein wesentlicher Grund, warum sich Union Feldkirchen bei Mattighofen in der Tabelle weiter vorne festsetzen konnte.

Junge Spieler rücken nach, der neue Trainer gibt die Richtung vor

Ein zweiter großer Punkt in der Bilanz betrifft die personelle und sportliche Entwicklung innerhalb des Vereins. Katzdobler hebt hervor, dass mit dem neuen Trainer nicht einfach nur ein anderer Mann an der Linie gekommen ist, sondern auch ein klarer Weg sichtbar wurde. „Wir haben mit dem neuen Trainer einige junge Spieler eingebaut, die sich gut entwickeln, sowohl in der 1b-Mannschaft als auch in der Kampfmannschaft“, erklärt er. Das ist für einen Verein wie Union Feldkirchen bei Mattighofen mehr als nur ein Nebenaspekt, weil damit nicht nur kurzfristig gedacht wird. Katzdobler sieht daneben auch bei den Grundtugenden einen Fortschritt, der im Alltag spürbar ist. „Laufbereitschaft, Kampfgeist, Trainingsbeteiligung, das hat sich alles deutlich verbessert“, sagt er. Gerade solche Aussagen zeigen, dass die Zufriedenheit im Verein nicht an einzelnen Resultaten hängt, sondern daran, dass die Mannschaft in mehreren Bereichen geschlossener und verlässlicher geworden ist. Deshalb fällt sein Fazit insgesamt positiv aus: „Da sind wir mit der Entwicklung zufrieden.“

Dritter Platz wird gerne genommen, am eingeschlagenen Weg soll sich nichts ändern

Auch die Tabelle spricht für Union Feldkirchen bei Mattighofen. Nach 26 Spielen steht die Mannschaft mit 50 Punkten auf Rang drei und damit in einer Region, in der man den Verein in den vergangenen Jahren nicht selbstverständlich gesehen hat. Trotzdem will Katzdobler den Blick nicht allein auf die Platzierung verengen. „Der Tabellenplatz war uns nicht unbedingt so wichtig. Natürlich nehmen wir diesen dritten Platz trotzdem gerne“, sagt er. Genau darin steckt die Linie, die der Sektionsleiter in seinem Rückblick vorgibt. Der Rang wird als Bestätigung gesehen, aber nicht als einziges Kriterium. Viel wichtiger ist ihm der Weg, den die Mannschaft genommen hat. „Man kann sehen, von wo wir kommen. Wir kommen irgendwo aus der hinteren Tabellenregion und tauchen jetzt deutlich weiter vorne auf“, sagt Katzdobler. Diesen Fortschritt will der Verein fortsetzen. Dazu passt auch die personelle Nachricht aus dem Kader: „Verlassen hat den Verein niemand.“ Kontinuität, Entwicklung und ein klarer Kurs nach vorne – so geht Union Feldkirchen bei Mattighofen in die nächste Phase.