In der 2. Klasse Süd-West hat sich die Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart gegen den USV St. Pantaleon mit einem 2:2 begnügen müssen. Nach einer 1:0-Pausenführung und dem späteren 2:1 reichte es für St. Peter nicht zum Sieg. Sportchef Florian Hintermaier sprach von einem insgesamt verdienten Remis, räumte aber auch ein, dass seine Mannschaft nach der Führung zu wenig fürs eigene Offensivspiel getan habe.

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St. Peter fand mit dem Treffer von Jetmir Mula in der 11. Minute früh ins Spiel und nahm dieses 1:0 auch mit in die Pause. Gerade dieser Spielstand war aus Sicht der Gastgeber wichtig, weil der Absteiger nach Aussage von Hintermaier schon vor dem Seitenwechsel zu mehreren Möglichkeiten kam. „Wir waren 1:0 in Führung, haben dann ein bisschen aufgehört zu spielen und waren mehr mit der Defensive beschäftigt“, sagte der sportliche Leiter. Dass es trotz dieser Phase mit einem Vorsprung in die Kabinen ging, hielt St. Peter zunächst im Rennen um einen Heimsieg. Gleichzeitig deutete sich schon in dieser ersten Hälfte an, dass die Partie noch lange nicht abgesichert war.
Nach dem Wechsel bekam die Partie dann genau jene Richtung, die Hintermaier auch im Rückblick beschrieben hat. Patrick Sacher glich in der 55. Minute für die Gäste zum 1:1 aus, wobei Hintermaier von einem „ein bisschen glücklichen“ Ausgleich sprach. St. Peter antwortete zwar und ging in der 63. Minute durch Fabian Auer erneut in Führung, doch Ruhe brachte auch das nicht. Pantaleon blieb offensiv gefährlich und kam in der 75. Minute durch Julian Gerhartinger noch zum 2:2. „Näher am Sieg war St. Pantaleon aufgrund der deutlicheren, klareren Torchancen und auch der Vielzahl an Torchancen“, sagte Hintermaier offen. Damit fiel die Einordnung nach dem Schlusspfiff trotz zweimaliger Führung bemerkenswert klar aus.
Dass sich St. Peter am Ende zumindest auf die eigene Arbeit gegen den Ball stützen konnte, lag aus Sicht des sportlichen Leiters vor allem am Einsatz der Mannschaft. „Gut funktioniert hat der Kampfgeist. Wir haben wieder gut gekämpft und gemeinsam verteidigt“, sagte Hintermaier. Gleichzeitig benannte er auch klar, was seiner Elf zum Sieg fehlte: „Uns hat der Zug zum Tor im letzten Drittel gefehlt. Die entscheidenden Szenen haben wir dort nicht gehabt.“ Auch das Spiel von hinten, das St. Peter grundsätzlich gerne anlegt, sei diesmal nicht so gut durchgekommen. Über den Gegner sagte Hintermaier: „Sie waren robust, zweikampfstark und offensiv gefährlich, haben aber in der Defensive ihre Probleme. Das hätten wir besser nutzen müssen.“
Diskussionen gab es auf St. Peterer Seite vor allem rund um den Ausgleich zum 2:2. Hintermaier meinte, dem Treffer sei „ein klares Foul an unserem Innenverteidiger“ vorausgegangen. Große Schuldzuweisungen wollte er daraus aber trotzdem nicht ableiten. Schiedsrichter Nuhanovic nahm er ausdrücklich aus der Debatte und sagte: „Der Referee hat eine ordentliche Partie gemacht. Am Unparteiischen ist es definitiv nicht gelegen.“ So blieb unter dem Strich eine nüchterne Bewertung. Bei dieser Szene war die Union St. Peter mit der Entscheidung nicht einverstanden, am Gesamtbild änderte das für Hintermaier aber nichts mehr. Für ihn war das 2:2 über 90 Minuten gerecht. Nach acht Runden steht St. Peter damit bei zehn Punkten.