Spielberichte

Das 1:3 bricht den Widerstand: Grünau/Pettenbach 1b verliert trotz Steigerung

Grünau/Pettenbach 1b
FC Altmünster

In der 2. Klasse Süd unterlag die SPG Grünau/Pettenbach 1b dem FC Altmünster mit 1:3. Der Favorit stellte mit einem Doppelschlag früh die Weichen, die Heimelf meldete sich nach der Pause zurück, doch das dritte Gegentor entschied die Partie. Trainer Patrick Bammer zollte dem Gegner großen Respekt, haderte kurz mit dem 1:3, lobte aber auch den Schiedsrichter. Seine Mannschaft nahm vor allem aus Hälfte zwei brauchbare Momente mit.

Spieler legt Ball für einen Freistoß zurecht

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Frühes 0:2 stellt die Weichen

Die Partie hatte kaum begonnen, da lag Grünau/Pettenbach 1b schon zurück. In Minute 3 traf Mateo Mecir zum 0:1, nur vier Minuten später nickte Adnan Agic zum 0:2 ein – eine kalte Dusche, die den weiteren Verlauf prägte. Trainer Patrick Bammer sprach offen über die Anfangsphase und eigene Fehler: „In den ersten zehn Minuten dachte ich, Altmünster überrollt uns. Sie hatten eindeutig das Spiel im Griff.“ Zum 0:1 meinte er, es sei „nach schlechter Verteidigung“ gefallen, der Schütze habe „in die lange Ecke abgezogen, ein schönes Tor“. Auch beim 0:2 sah er Mängel: „Ein Kopfball, wieder schlecht verteidigt.“ Seine Elf fand kaum Entlastung. „Wir hatten sehr wenig Ballkontakte in der ersten Halbzeit, wir konnten unser Spiel nicht aufziehen“, so Bammer. Zur Pause stand es folgerichtig 0:2, der Tabellenführer hatte die Lage unter Kontrolle.

Anschlusstreffer bringt Hoffnung – das 1:3 nimmt sie wieder

Nach dem Seitenwechsel stellte die Heimelf um, spielte mutiger und setzte die ersten Nadelstiche. In der 55. Minute belohnte sich das Team: Julian Nagl verkürzte auf 1:2. Bammer gefiel die Art und Weise: „Unser Anschlusstreffer war gut herausgespielt, energisch. Wir hatten ein sehr gutes Pressing, dann ist es schnell gegangen – auch das war ein schönes Tor.“ Kurz keimte das Gefühl, hier noch etwas mitzunehmen. „Wir konnten in der zweiten Halbzeit mithalten, wir waren knapp davor, Altmünster einen Punkt abzunehmen. Wir haben ihnen in dieser Frühjahrssaison das erste Tor gemacht“, sagte der Coach. Doch in Minute 75 stellte Tobias Laska auf 1:3 – der Knackpunkt. „Das 1:3 war der Todesstoß“, so Bammer, der bei der Entstehung ein Handspiel gesehen hatte: „Es war ein klares Handspiel, der Schiedsrichter hat es nicht gesehen, weil er schlecht gestanden ist. Trotzdem hat er insgesamt gut gepfiffen.“ Nach diesem Treffer sei „ein bisschen die Luft draußen“ gewesen.

„Verdienter Meister“: Bammer zollt Altmünster Respekt und blickt nach vorne

In seiner Einordnung ließ Patrick Bammer keinen Zweifel daran, warum an diesem Tag wenig zu holen war. „Altmünster ist mit Abstand die beste Mannschaft in dieser Liga – spielerisch, läuferisch, kämpferisch, absolut der Wahnsinn. Ganz verdient auch, dass sie Meister sind“, sagte er und gratulierte fair. Besonders hob er die individuelle Klasse hervor: „Der Spielertrainer ist der stärkste Mann in dieser Mannschaft, er musste Mitte der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt raus. Dann war es für uns ein bisschen leichter, aber sie haben ein, zwei überragende Spieler – auch die Nummer zwölf am Flügel.“ Aus eigener Sicht nahm er die Reaktion nach der Pause positiv mit: „Wir haben dagegenhalten können und teilweise gute Spielzüge gezeigt.“ Unterm Strich blieb aber Anerkennung für den Gegner: „Wir müssen neidlos anerkennen, dass wir dieses Spiel verloren haben.“ Den Schwung aus Hälfte zwei will seine Truppe nun in die nächsten Einheiten mitnehmen.

2. Klasse Süd: Grünau/Pettenbach 1b : Altmünster - 1:3 (0:2)

  • 75
    Tobias Laska 1:3
  • 55
    Julian Nagl 1:2
  • 7
    Adnan Agic 0:2
  • 3
    Mateo Mecir 0:1